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Maranatha auf dem Katholikentag in Würzburg

ww Buchen/Würzburg. Katholikentage sind für den Chor „Maranatha“ immer wieder ein besonderes Erlebnis mit wunderbaren Erfahrungen.  Der 104. Katholikentag in Würzburg wird dabei aber einen besonderen Stellenwert einnehmen. So durfte man sich im Dom St. Kilian am vergangenen Donnerstag nicht nur stimmgewaltig präsentieren, sondern wurde auch selbst mit gut 1.500 Zuhören überrascht. Und alle genossen dieses einmalige Erlebnis gleichermaßen, der Chor wie die begeisterten Zuhören die zu „Mitsängern“ wurden.

Zusammen mit der Band, hatten sich im Vorfeld 140 Chormitglieder für die Teilnahme angemeldet, welches die Verantwortlichen in vielen Bereichen forderte. Musikalisch hatten die Chorleiter Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und Justus Röderer alles bestens im Griff und Dank dem vorangegangenen Gottesdienst in Hardheim und dem Konzert in Buchen war man bestens vorbereitet, um auch die Zuhörer im Kiliansdom zu überzeugen.

Bereits am Mittwoch zur Eröffnung, starte der erste Bus mit 34 Chormitgliedern, die in der Klara-Oppenheimer-Schule, in drei Klassenzimmern, ihr „Hotel“ für die Dauer des Katholikentages, fanden. Für Sängerinnen und Sänger, dank „Katholiken- und Kirchentagserfahrung“, kein Problem. Für das Frühstück in der Mensa, zusammen mit anderen Gruppen, gab es durchweg einen „Daumen hoch“. Spannender wurde es beim Duschen im „Duschcontainer“ vor der Schule. Hier wurden nur Frühaufsteher mit heißem Wasser belohnt, Langschläfer wurden dafür mit kalten Wasser etwas schneller wach! Andere suchten sich selbst eine Unterkunft, kamen am Donnerstag mit der „zweiten Buslieferung“ oder fuhren selbst mit Auto oder Zug nach Würzburg.

Der Dom St. Kilian zeigte sich als  ein beeindruckendes sakrales Gebäude, das es am Donnerstagabend zu füllen galt. Aber auch im Altarraum mussten die gut 140 Sängerinnen, Sänger und Musiker Platz finden, eine neue Herausforderung! Doch „Tonmeister“ und Organisator Volker Kremser schaffte es mit Geduld, Fachwissen und Freundlichkeit die Verantwortlichen zu überzeugen, dass dies nur mit Podesten geht, die am Mittwoch aber noch gut verstaut in Oberneudorf standen. Elmar Noe und René Kremser, unersetzliche Helfer, brachten diese dann nach Würzburg und mit dem Aufbauteam des Chores war man nach dem Einsingen im „Burkardussaal“ bereit, für das Konzert unter dem Motto: Steh auf und sing!

Was sich dann aber für den Chor bot, war selbst für langjährige „Maranathaler“ ein unbeschreibliches Bild. Fünzehn Minuten vor Beginn des Konzertes war der Dom mit seinen 1.400 Sitzplätzen restlos gefüllt und auch auf den Seitengängen drängten sich die Besucher, die „Maranatha“ hören und erleben wollten.

Schon das „Einsingen“ mit den Zuhören, unbeschreiblich. Grund dafür war neben durchweg sangesfreudigen Katholikentagsbesuchern die Liedhefte mit den Texten und zahlreiche Monitore, auf denen die Liedtexte abliefen und das Mitsingen sehr gut ermöglichten. Chorleiter Jochen Schwab und Sohn Simon hatten hierfür noch Stunden vor dem Konzert eine aufwändige Präsentation zusammengestellt.

Das Konzert dann selbst ein bewegendes Erlebnis. Maranatha präsentierte sich in gewohnter Weise mit seinem gewaltigen Chorklang und Musik. Schon mit seinem ersten Stück, sprang der Funke über und man konnte die Freude und Begeisterung bei den Zuhören wie den Sängerinnen und Sänger sehen und spüren.

Wie beim Konzert in Buchen, führte Jochen Schwab mit nachdenklichen und einfühlsamen Worten durch das Programm und wurde oft genug mit großen Applaus belohnt. Auch der Chor selbst durfte nach jedem Stück klangstark erfahren, dass sowohl Musik und Botschaft der Lieder angekommen ist.

So wurde das Konzert für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis, welches im Anschluss des Konzertes viele Besuchern bestätigten. In der Geschichte des seit 35 Jahren bestehenden Chores sicherlich ein herausragendes Kapitel.

Der Katholikentag in Würzburg wurde somit wieder zu einem Höhepunkt in der Geschichte von „Maranatha“. Die Mitglieder des Chores durften auch selbst den Flair und das Programm des Katholikentages genießen, ob an einem Tag oder für die gesamte Dauer. Erfahren die berühren, Mut machen und tragen.

 

Fotoauswahl: Wolfgang Weniger

Steh auf und sing

Wenn im Altarraum der Pfarrkirche St. Oswald in Buchen die Farbe Rot dominiert und eine Klangvielfalt stimmgewaltig auf viele Kirchenbesucher trifft, handelt es sich in aller Regel um ein Konzert mit dem Chor „Maranatha“. So auch am vergangenen Sonntag, wo „Maranatha“ einem großartigen Publikum sein Katholikentags Programm und dem Motto: „Steh auf und sing“ präsentierte.

Bereits ein Tag zuvor konnten Gottesdienstbesucher in der Pfarrkirche St. Alban in Hardheim erleben, was die Konzertbesucher am kommenden Donnerstag, um 20:30 Uhr im Würzburger Dom St. Kilian im Rahmen des Katholikentag Programmes erwartet. Und auch sie werden sicherlich genauso begeistert sein, wie die Gottesdienstbesucher in Hardheim und Zuhörer beim Konzert in Buchen, wo sich „Maranatha“ mit nahezu 130 Sängerinnen und Sänger zusammen mit den Musikern in Bestform präsentierten.

Während in Hardheim Pfarrer Christian Wolff seinen Vorabendgottesdienst unter das Katholikentagsmotto „Habt Mut, steh auf“ stellte und dadurch Worte, Gesang und Musik eine wunderbare Harmonie bildeten, präsentierte der Chor in Buchen sein einstündiges Konzertprogramm.

Chorleiter Jochen Schwab hieß in Buchen die Zuhörer nicht nur willkommen, sondern führte gleichermaßen einfühlsam wie beeindruckend durch das Programm. Bei der Chorleitung standen ihm Simon Schmeiser, Johannes Brennfleck und Justus Röderer zu Seite. Und so spürt man schon nach dem ersten Stück „Singt Gott ein Lied vom Leben“, dass man eine riesige singende Familie vor sich hat, in der sich Dirigent, Musiker und Sänger allein durch weniger Zeichen und Blickkontakt verstehen. Jeder kennt seine Aufgabe, sein Einsatz, findet den richtigen Ton und zeigt seine Freude, in dieser „musikalischen Großfamilie“.

Auch wenn das „Mitsingkonzert“ unter dem Motto „Steh auf und sing“ steht, passte das gesamte Repertoire hervorragend zum eigentlichen Katholikentagsmotto. Und wie es bei einem „Mitsingkonzert“ sein sollte, nahm man die Konzertbesucher mit einer „Kurzprobe“ und ausgelegten Liedtexten musikalisch an die Hand. Diese konnten beim nächsten Stück ihr „Mitmachen“ zeigen. Chormitglied Claudia Kögel schrieb den Text zu „Hab Mut, steh auf“, den Jochen Schwab mit einer mitreisende Melodie versah. Aus dem Kehrvers wurde dabei ein Kanon zu zwei Stimmen und so durften sich die beiden Seiten im Kirchenschiff bei den Chorstimmen einreihen und dies mit Klatschen an der richtigen Stelle! Dabei standen Simon Schmeiser und Johannes Brennfleck den Zuhören und erweiterten Mitsängern hilfreich zur Seite.

Mit „Heilig bist du, heilig, Gott“ präsentierte man ein eigenes Stück nach dem Text von Raphalea Soden und der Musik von Jochen Schwab. Mit dem Lied „Put Your Hand in The Hand“ blickte man in die Bibel. Besonders die Psalmen sind dabei inspirierende wie beeindruckende Werke, die die Erfahrung Gottes und die Sehnsucht nach Gott, zeitlos poetisch darstellen. So auch der Text aus Psalm 103 und dem daraus resultieren Loblied „Lobe den Herren meine Seele“, für den Jochen Schwab bereits 2014 die Musik schrieb. Mit „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ präsentierte „Maranatha“ danach den Kernsatz von Psalm 31 in einer modernen Interpretation der Gruppe „Habkuk“.

Manchmal braucht es auch eine sanfte Ansprache, um Mut zu machen, so Jochen Schwab in seiner Hinführung zu „Alles ist möglich, dem der liebt“, das von der Gruppe „Ruhama“ stammt.

Auch mit seinem zweiten Stück für den Katholikentag, ebenfalls mit dem Titel „Hab Mut, steh auf“, gilt es den Blick auf das Gute zu wenden, das die Liebe bewirkt. Hierzu schrieb Chormitglied Harald Löffler den Text, den Jochen Schwab als Ballade vertonte.

Zahlreiche Lieder aus Rock und Popp fordern immer wieder auf mutig zu sein und seine Stimme für eine friedliche Welt zu erheben. So im „You´re the Voice“, von John Farnham. Das Lied „Ihr sollt ein Segen sein“ entstand 2003 zum ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin. Ein Stück mit viel Symbolik auf eine Zukunft des Miteinanders und der Kooperation.

Mit den Stücken „Geht! Ihr seid gesendet“ und „Lean on me“ verabschiedete sich Maranatha“ von seinen Gästen in Buchen und in Hardheim von den Gottesdienstbesuchern.

Diese dankten dem Chor mit einem abschließenden stehendem Applaus. Für einen Abend mit viel Inspiration, mit Liedern die Mut machen, verpackt und dargeboten in einem mitfühlenden und mitreisendem Chorklang in einer beeindruckenden Dimension.

Wer dies noch einmal miterleben möchte, ist zum 104. Katholikentag nach Würzburg eingeladen, wo der Chor am kommenden Donnerstag, um 20:30 Uhr im Kiliansdom erneut, zusammen mit seinen Musikern, seine Stimme erhebt. Auch dort wird man seine klingenden Botschaften präsentieren, um seine Gäste anstecken und zu begeistern.

Foto: Wolfgang Weniger

Maranatha auf dem Katholikentag in Erfurt

ww. Buchen. Nach wie vor gehört es wohl für viele Menschen zu einem wunderbaren Erlebnis, wenn Wort und Musik eine wohltuende wie wohlklingende Verbindung eingehen. Geschieht dies bei einem Gottesdienst, dann kann man sich fast ein bisschen wie im Himmel fühlen. In diesem Sinne versteht es der Chor Maranatha mittlerweile regelmäßig, zweimal im Jahr mit seinen Liedern und Musik die Gottesdienstbesucher zu berühren und ihnen dabei auch Kraft zu geben, das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen leichter zu meistern.