Nachrichtenarchiv

Rückblick 2026

Steh auf und sing

Wenn im Altarraum der Pfarrkirche St. Oswald in Buchen die Farbe Rot dominiert und eine Klangvielfalt stimmgewaltig auf viele Kirchenbesucher trifft, handelt es sich in aller Regel um ein Konzert mit dem Chor „Maranatha“. So auch am vergangenen Sonntag, wo „Maranatha“ einem großartigen Publikum sein Katholikentags Programm und dem Motto: „Steh auf und sing“ präsentierte.

Bereits ein Tag zuvor konnten Gottesdienstbesucher in der Pfarrkirche St. Alban in Hardheim erleben, was die Konzertbesucher am kommenden Donnerstag, um 20:30 Uhr im Würzburger Dom St. Kilian im Rahmen des Katholikentag Programmes erwartet. Und auch sie werden sicherlich genauso begeistert sein, wie die Gottesdienstbesucher in Hardheim und Zuhörer beim Konzert in Buchen, wo sich „Maranatha“ mit nahezu 130 Sängerinnen und Sänger zusammen mit den Musikern in Bestform präsentierten.

Während in Hardheim Pfarrer Christian Wolff seinen Vorabendgottesdienst unter das Katholikentagsmotto „Habt Mut, steh auf“ stellte und dadurch Worte, Gesang und Musik eine wunderbare Harmonie bildeten, präsentierte der Chor in Buchen sein einstündiges Konzertprogramm.

Chorleiter Jochen Schwab hieß in Buchen die Zuhörer nicht nur willkommen, sondern führte gleichermaßen einfühlsam wie beeindruckend durch das Programm. Bei der Chorleitung standen ihm Simon Schmeiser, Johannes Brennfleck und Justus Röderer zu Seite. Und so spürt man schon nach dem ersten Stück „Singt Gott ein Lied vom Leben“, dass man eine riesige singende Familie vor sich hat, in der sich Dirigent, Musiker und Sänger allein durch weniger Zeichen und Blickkontakt verstehen. Jeder kennt seine Aufgabe, sein Einsatz, findet den richtigen Ton und zeigt seine Freude, in dieser „musikalischen Großfamilie“.

Auch wenn das „Mitsingkonzert“ unter dem Motto „Steh auf und sing“ steht, passte das gesamte Repertoire hervorragend zum eigentlichen Katholikentagsmotto. Und wie es bei einem „Mitsingkonzert“ sein sollte, nahm man die Konzertbesucher mit einer „Kurzprobe“ und ausgelegten Liedtexten musikalisch an die Hand. Diese konnten beim nächsten Stück ihr „Mitmachen“ zeigen. Chormitglied Claudia Kögel schrieb den Text zu „Hab Mut, steh auf“, den Jochen Schwab mit einer mitreisende Melodie versah. Aus dem Kehrvers wurde dabei ein Kanon zu zwei Stimmen und so durften sich die beiden Seiten im Kirchenschiff bei den Chorstimmen einreihen und dies mit Klatschen an der richtigen Stelle! Dabei standen Simon Schmeiser und Johannes Brennfleck den Zuhören und erweiterten Mitsängern hilfreich zur Seite.

Mit „Heilig bist du, heilig, Gott“ präsentierte man ein eigenes Stück nach dem Text von Raphalea Soden und der Musik von Jochen Schwab. Mit dem Lied „Put Your Hand in The Hand“ blickte man in die Bibel. Besonders die Psalmen sind dabei inspirierende wie beeindruckende Werke, die die Erfahrung Gottes und die Sehnsucht nach Gott, zeitlos poetisch darstellen. So auch der Text aus Psalm 103 und dem daraus resultieren Loblied „Lobe den Herren meine Seele“, für den Jochen Schwab bereits 2014 die Musik schrieb. Mit „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ präsentierte „Maranatha“ danach den Kernsatz von Psalm 31 in einer modernen Interpretation der Gruppe „Habkuk“.

Manchmal braucht es auch eine sanfte Ansprache, um Mut zu machen, so Jochen Schwab in seiner Hinführung zu „Alles ist möglich, dem der liebt“, das von der Gruppe „Ruhama“ stammt.

Auch mit seinem zweiten Stück für den Katholikentag, ebenfalls mit dem Titel „Hab Mut, steh auf“, gilt es den Blick auf das Gute zu wenden, das die Liebe bewirkt. Hierzu schrieb Chormitglied Harald Löffler den Text, den Jochen Schwab als Ballade vertonte.

Zahlreiche Lieder aus Rock und Popp fordern immer wieder auf mutig zu sein und seine Stimme für eine friedliche Welt zu erheben. So im „You´re the Voice“, von John Farnham. Das Lied „Ihr sollt ein Segen sein“ entstand 2003 zum ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin. Ein Stück mit viel Symbolik auf eine Zukunft des Miteinanders und der Kooperation.

Mit den Stücken „Geht! Ihr seid gesendet“ und „Lean on me“ verabschiedete sich Maranatha“ von seinen Gästen in Buchen und in Hardheim von den Gottesdienstbesuchern.

Diese dankten dem Chor mit einem abschließenden stehendem Applaus. Für einen Abend mit viel Inspiration, mit Liedern die Mut machen, verpackt und dargeboten in einem mitfühlenden und mitreisendem Chorklang in einer beeindruckenden Dimension.

Wer dies noch einmal miterleben möchte, ist zum 104. Katholikentag nach Würzburg eingeladen, wo der Chor am kommenden Donnerstag, um 20:30 Uhr im Kiliansdom erneut, zusammen mit seinen Musikern, seine Stimme erhebt. Auch dort wird man seine klingenden Botschaften präsentieren, um seine Gäste anstecken und zu begeistern.

Foto: Wolfgang Weniger

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Plakat für die Auftritte als Download verfügbar

das Plakat für die Frühjahrsphase 2026 ist jetzt hier als Download verfügbar.

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Katholikentagsprogramm jetzt veröffentlicht - wir sind dabei

Mittlerweile ist das offizielle Katholikentagsprogramm für Würzburg auch veröffentlicht (https://www.katholikentag.de/programmmenue), somit dürfen wir unser Mitmachkonzert in Würzburg nun auch auf der Homepage hier ankündigen.

Am besten gleich den Barcode scannen und den Termin in den Kalender übernehmen.

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Spende an die kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e. V.

Mit Musik und Gesang etwas gutes Tun, für sich selbst aber auch für seine Mitmenschen, ist für den Chor „Maranatha“ schon immer eine Herzensangelegenheit. So gibt der stimmgewaltige Chor regelmäßig Benefizkonzerte, um durch die Spenden, gemeinnützige Institutionen zu fördern und zu unterstützten. So auch beim Weihnachtskonzert 2024 in Walldürn, zugunsten der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e. V.

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Was wurde aus den Spendengeldern vom Weihnachtskonzert 2024?

ww Walldürn. Mit Musik und Gesang etwas gutes Tun, für sich selbst aber auch für seine Mitmenschen, ist für den Chor „Maranatha“ schon immer eine Herzensangelegenheit. So gibt der stimmgewaltige Chor regelmäßig Benefizkonzerte, um durch die Spenden, gemeinnützige Institutionen zu fördern und zu unterstützen. So auch beim Weihnachtskonzert 2024 in Walldürn, zugunsten der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e. V.

In der vergangenen Woche nun, folgte eine kleine Abordnung des Chores zusammen mit den Chorleitern Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und Justus Röderer der Einladung der Senioren Tagespflege nach Walldürn, um zu sehen, was aus ihre Spende von etwas mehr als 4.000 Euro „geworden“ ist.

Zusammen mit seinen Vertretern Helmut Hotzy und Burkard Schmitt, hieß Vorsitzender Bernhard Berberich die Chormitglieder willkommen. Mit von der Partie auch Geschäftsführer Ralf Bundschuh, sowie Gabi Horn als Leiterin der Tagespflege und deren Stellvertreterin Christiane Weihbrecht.

Dann durfte die Abordnung miterleben, wie die Senioren mit großer Begeisterung ein Spiel auf dem „CareTable“ absolvierten, der durch die Spende von „Maranatha“ mitfinanziert wurde und erst vor Kurzem angeschafft wurde. Dabei handelt es sich um einen digitalen Aktivitätstisch, der sehr vielfältig eingesetzt werden kann, um Körper und Geist seiner Nutzer anzusprechen.

Eindrucksvoll wurden die vielfältigen Möglichkeiten des „Care Table“ vorgestellt. Die aktuelle Tageszeitung, Neuigkeiten aus aller Welt oder auch mal einen Gottesdienst live verfolgen - kein Problem. Aber auch Spiele, die das Gedächtnis oder die Koordination trainieren, findet man darauf, ebenso wie den Videokanal YouTube und noch vieles mehr.

So konnte man sich überzeugen, wie sinnvoll die Spende des Chores zu einem „Segen“ für die Gäste der Tagespflege wurde. Auch beim Rundgang durch die Räume und Einrichtungen der Senioren-Tagespflege konnte man die überaus wertvolle Arbeit dieser Einrichtung kennen lernen.



Foto: Wolfgang Weniger
       

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Spendenübergabe der Benefizkonzerte

ww Walldürn. Unter dem Motto „Der du die Zeit in Händen hast“, lud der Chor „Maranatha“ Ende November zu zwei Benefizkonzerten nach Neckargerach in die Pfarrkirche St. Afra und nach Walldürn in die Kirche St. Marien ein. In einer sehr ansprechenden Weise befasste man sich dabei über Musik und gesprochene Worte, zusammen mit Vertretern des Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis e.V. und der Odenwaldhospiz Walldürn, mit dem Tod, der Trauer und dem Leben vor dem Sterben. Beeindruckend dabei nicht nur die vielen positiven Stimmen und Rückmeldungen an den Chor und seine Verantwortlichen, sondern auch das stolze Spendenergebnis in Höhe von 8.600,00 €.

Am vergangen Freitag konnte eine kleine Abordnung des Chores, allen voran die vier Chorleiter Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und Justus Röderer die Spende zu gleichen Teilen Vertretern der Odenwaldhospiz Walldürn und dem Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis e.V. überreichen.

Chorleiter Jochen Schwab machte dabei noch einmal deutlich, dass man mit dem Spendenergebnis aus den beiden Konzerten nicht nur zwei wertvolle Einrichtungen unterstützen kann, sondern auch selbst reichlich beschenkt wurde.

Felizitas Zürn, Vorsitzende des Ambulanten Kinderhospizdienstes, Herbert Kilian vom Odenwald Hospizverein, Dr. Rudolf Trabold vom Förderverein der Odenwaldhospiz, Geschäftsführer Dieter Breunig und Cindy Hüsken, Leiterin der Odenwaldhospiz, zeigten sich bei der Spendenübergabe beeindruckt und dankbar, mit welchem Engagement und auf welche beeindruckende Weise der Chor „Maranatha“ dieses Tabu-Thema aufgegriffen hat.

Nach der Spendenübergabe durfte die Abordnung von „Maranatha“ die Odenwaldhospiz selbst näher kennen lernen und bei einem gemütlichen Gespräch viel von den beiden unterstützten, wie segensreichen Einrichtungen erfahren.     

Foto: Wolfgang Weniger

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