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Rückblick

Katholikentagsprogramm jetzt veröffentlicht - wir sind dabei

Mittlerweile ist das offizielle Katholikentagsprogramm für Würzburg auch veröffentlicht (https://www.katholikentag.de/programmmenue), somit dürfen wir unser Mitmachkonzert in Würzburg nun auch auf der Homepage hier ankündigen.

Am besten gleich den Barcode scannen und den Termin in den Kalender übernehmen.

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Spende an die kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e. V.

ww Walldürn. Mit Musik und Gesang etwas gutes Tun, für sich selbst aber auch für seine Mitmenschen, ist für den Chor „Maranatha“ schon immer eine Herzensangelegenheit. So gibt der stimmgewaltige Chor regelmäßig Benefizkonzerte, um durch die Spenden, gemeinnützige Institutionen zu fördern und zu unterstützten. So auch beim Weihnachtskonzert 2024 in Walldürn, zugunsten der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e. V.

In der vergangenen Woche nun, folgte eine kleine Abordnung des Chores zusammen mit den Chorleitern Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und Justus Röderer der Einladung der Senioren Tagespflege nach Walldürn, um zu sehen, was aus ihre Spende von etwas mehr als 4.000 Euro „geworden“ ist.

Zusammen mit seinen Vertretern Helmut Hotzy und Burkard Schmitt, hieß Vorsitzender Bernhard Berberich die Chormitglieder willkommen. Mit von der Partie auch Geschäftsführer Ralf Bundschuh, sowie Gabi Horn als Leiterin der Tagespflege und deren Stellvertreterin Christiane Weihbrecht.

Dann durfte die Abordnung miterleben, wie die Senioren mit großer Begeisterung ein Spiel auf dem „CareTable“ absolvierten, der durch die Spende von „Maranatha“ mitfinanziert wurde und erst vor Kurzem angeschafft wurde. Dabei handelt es sich um einen digitalen Aktivitätstisch, der sehr vielfältig eingesetzt werden kann, um Körper und Geist seiner Nutzer anzusprechen.

Eindrucksvoll wurden die vielfältigen Möglichkeiten des „Care Table“ vorgestellt. Die aktuelle Tageszeitung, Neuigkeiten aus aller Welt oder auch mal einen Gottesdienst live verfolgen - kein Problem. Aber auch Spiele, die das Gedächtnis oder die Koordination trainieren, findet man darauf, ebenso wie den Videokanal YouTube und noch vieles mehr.

So konnte man sich überzeugen, wie sinnvoll die Spende des Chores zu einem „Segen“ für die Gäste der Tagespflege wurde. Auch beim Rundgang durch die Räume und Einrichtungen der Senioren-Tagespflege konnte man die überaus wertvolle Arbeit dieser Einrichtung kennen lernen.

Foto: Wolfgang Weniger

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Was wurde aus den Spendengeldern vom Weihnachtskonzert 2024?

ww Walldürn. Mit Musik und Gesang etwas gutes Tun, für sich selbst aber auch für seine Mitmenschen, ist für den Chor „Maranatha“ schon immer eine Herzensangelegenheit. So gibt der stimmgewaltige Chor regelmäßig Benefizkonzerte, um durch die Spenden, gemeinnützige Institutionen zu fördern und zu unterstützen. So auch beim Weihnachtskonzert 2024 in Walldürn, zugunsten der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e. V.

In der vergangenen Woche nun, folgte eine kleine Abordnung des Chores zusammen mit den Chorleitern Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und Justus Röderer der Einladung der Senioren Tagespflege nach Walldürn, um zu sehen, was aus ihre Spende von etwas mehr als 4.000 Euro „geworden“ ist.

Zusammen mit seinen Vertretern Helmut Hotzy und Burkard Schmitt, hieß Vorsitzender Bernhard Berberich die Chormitglieder willkommen. Mit von der Partie auch Geschäftsführer Ralf Bundschuh, sowie Gabi Horn als Leiterin der Tagespflege und deren Stellvertreterin Christiane Weihbrecht.

Dann durfte die Abordnung miterleben, wie die Senioren mit großer Begeisterung ein Spiel auf dem „CareTable“ absolvierten, der durch die Spende von „Maranatha“ mitfinanziert wurde und erst vor Kurzem angeschafft wurde. Dabei handelt es sich um einen digitalen Aktivitätstisch, der sehr vielfältig eingesetzt werden kann, um Körper und Geist seiner Nutzer anzusprechen.

Eindrucksvoll wurden die vielfältigen Möglichkeiten des „Care Table“ vorgestellt. Die aktuelle Tageszeitung, Neuigkeiten aus aller Welt oder auch mal einen Gottesdienst live verfolgen - kein Problem. Aber auch Spiele, die das Gedächtnis oder die Koordination trainieren, findet man darauf, ebenso wie den Videokanal YouTube und noch vieles mehr.

So konnte man sich überzeugen, wie sinnvoll die Spende des Chores zu einem „Segen“ für die Gäste der Tagespflege wurde. Auch beim Rundgang durch die Räume und Einrichtungen der Senioren-Tagespflege konnte man die überaus wertvolle Arbeit dieser Einrichtung kennen lernen.



Foto: Wolfgang Weniger
       

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Spendenübergabe der Benefizkonzerte

ww Walldürn. Unter dem Motto „Der du die Zeit in Händen hast“, lud der Chor „Maranatha“ Ende November zu zwei Benefizkonzerten nach Neckargerach in die Pfarrkirche St. Afra und nach Walldürn in die Kirche St. Marien ein. In einer sehr ansprechenden Weise befasste man sich dabei über Musik und gesprochene Worte, zusammen mit Vertretern des Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis e.V. und der Odenwaldhospiz Walldürn, mit dem Tod, der Trauer und dem Leben vor dem Sterben. Beeindruckend dabei nicht nur die vielen positiven Stimmen und Rückmeldungen an den Chor und seine Verantwortlichen, sondern auch das stolze Spendenergebnis in Höhe von 8.600,00 €.

Am vergangen Freitag konnte eine kleine Abordnung des Chores, allen voran die vier Chorleiter Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und Justus Röderer die Spende zu gleichen Teilen Vertretern der Odenwaldhospiz Walldürn und dem Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis e.V. überreichen.

Chorleiter Jochen Schwab machte dabei noch einmal deutlich, dass man mit dem Spendenergebnis aus den beiden Konzerten nicht nur zwei wertvolle Einrichtungen unterstützen kann, sondern auch selbst reichlich beschenkt wurde.

Felizitas Zürn, Vorsitzende des Ambulanten Kinderhospizdienstes, Herbert Kilian vom Odenwald Hospizverein, Dr. Rudolf Trabold vom Förderverein der Odenwaldhospiz, Geschäftsführer Dieter Breunig und Cindy Hüsken, Leiterin der Odenwaldhospiz, zeigten sich bei der Spendenübergabe beeindruckt und dankbar, mit welchem Engagement und auf welche beeindruckende Weise der Chor „Maranatha“ dieses Tabu-Thema aufgegriffen hat.

Nach der Spendenübergabe durfte die Abordnung von „Maranatha“ die Odenwaldhospiz selbst näher kennen lernen und bei einem gemütlichen Gespräch viel von den beiden unterstützten, wie segensreichen Einrichtungen erfahren.     

Foto: Wolfgang Weniger

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Konzert von „Maranatha“ in Walldürn ging unter die Haut - Tod und Trauer wurden aus der Tabu-Ecke geholt

 

ww Walldürn. „Der du die Zeit in Händen hast“, war das Motto, mit dem der Chor „Maranatha“ am vergangenen Wochenende zu zwei Benefizkonzerten nach Neckargerach in die Kirche St. Afra und am Sonntag nach Walldürn, in die Kirche St. Marien einlud. Gemeinsam mit der Odenwald-Hospiz in Walldürn und dem Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis blickte man musikalisch und mit Worten auf das Tabu-Thema „Tod und Trauer“ und bescherte den Zuhörern in vielerlei Hinsicht einen beeindruckenden Abend. Bereits im Vorfeld hatten Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und Justus Röderer, die vier Chorleiter von „Maranatha“, ein ansprechendes Repertoire zusammengestellt. Begeisterte Zuhörer, dankbarer Applaus und vielleicht auch manche Träne in den Augenwinkel zeigten, dass „Maranatha“ auch weiterhin auf dem richtigen musikalischen Weg ist, auch bei Themen, die man vielleicht gerne verdrängt oder nicht wahrhaben möchte. In Walldürn wurden selbst die Stehplätzen knapp. Dies zeigte sowohl das Interesse an dem Gesang und der Musik von „Maranatha“, aber auch dem Thema des Benefizkonzertes.

Mit „Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr“ von Huub Oosterhuis, begrüßte der Chor mit Band musikalisch seine Gäste. Mit einfühlsamen Worten hießen Ulli Schlör und Monika Zimmer vom Chor die Gäste nicht nur willkommen, sondern nahmen sie auch gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der Odenwald-Hospiz und dem Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis auf die „letzte Reise seines Lebens“ mit. Ein Lebensabschnitt, den man gerne verdrängt und der vielleicht mit mehr Leben erfüllt ist als jener, der oft auf Instagram, Tik-Tok und in den sozialen Medien stolz präsentiert wird.

Im „Psalm 22“, verband die Musik von Jochen Schwab in der Frage: Gott, wo bist du“ modernen Rap mit einfühlsamer Chormusik. Dabei zeigte Jonathan Noe sein Talent im Sprechgesang.

Mit dem Stück „Aus deiner Hand“, aus der alles Leben kommt aber auch wieder zurückkehrt unterstrich der Chor die Gewissheit, dass man am Ende seines Lebens sich der Umarmung der Engel, dem Trost sowie dem Licht und Heil sicher sein kann. Im „Psalm 30“, dem Antwortgesang aus der Messe „Das Leben wählen“ mit vielen Texten der Walldürnerin Raphaela Soden, verzauberte Bianca Teichmann mit ihrer glasklaren Stimme gemeinsam mit dem Chorgesang und der einfühlsamen Musik die Zuhörer.

Dann war es wieder Zeit für Worte in denen Monika Zimmer verdeutlichte, dass Gott Leid nicht verhindert. Doch er stellt uns Menschen an die Seite, die uns in schweren Zeiten begleiten, beistehen und unterstützen. Damit leitete sie zu den Erzählungen der Mitarbeiter hin, die beeindruckend von ihrem „Alltag“ in der Odenwald-Hospiz berichteten. Mucksmäuschenstill wurde es dabei im Kirchenraum, bei den Erzählungen von Erfahrungen und der Menschlichkeit, die man dabei erfährt. Dabei erlebte man selbst als Zuhörer, dass im Hospiz zuerst gelebt und dann erst gestorben wird. Man war beeindruckt, wie die Mitarbeiter und Ehrenamtliche ihre Berufung lieben, die sie erdet, dankbar macht und sie darin einen Sinn finden.

Mit „Home“ arrangiert und gesungen von Chormitglied Helen Kemmerer beschrieb sie gemeinsam mit dem Chor die letzte Reise eines Menschen, der nach Hause segelt, dem Ort, wo er nach getaner Arbeit hingehört und der nicht das Ende ist.

Auch der Bericht einer Familienangehörigen eines „Gastes“ im Hospiz berichtete von der segensreichen Arbeit dieser Einrichtung, für die sie unendlich dankbar ist.
All diese Lebensgeschichten machten deutlich, dass an diesem Ort Menschen nicht nur sterben, sondern noch einmal Leben dürfen.

Mit dem „Geboren um zu leben“ machte „Maranatha“ Mut das Leben anzunehmen und zu erkennen, wie wertvoll dies ist. Mit „Ain´t no grave“ überzeugte Svenja Eberle mit einer beeindruckenden Stimme und erzählte vom Ruf der Engel heimzukehren und dass kein Grab den Körper dabei festhalten kann.

Wie wertvoll Leben ist, wird dramatisch deutlich, wenn ein Kind schwer oder lebensverkürzt erkrankt ist. Diese Kinder und deren Familien in dieser Zeit zu begleiten ist eine Aufgabe, der sich der Ambulante Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis e.V. verschrieben hat, wie Andrea Nagel eindrucksvoll berichtete. Strahlende Kinderaugen sind der Lohn bei jeder Begleitung, wenn Schmerz und Krankheit kurz vergessen werden, so ihr Resümee.

Mit dem Lied „Der du die Zeit in Händen hast“, nach einem Text von Jochen Klepper und der Musik von Jochen Schwab, präsentierte „Maranatha“ ausdrucksstark das Mottolied der beiden Konzerte und auch der gesungene „Psalm 23“ spende Trost, Hoffnung und Zuversicht in diesen schwierigen Situationen des Lebens. Dabei erklang erneut die wundervolle Stimme von Svenja Eberle wie auch beim „Oceans“, einem gesungenes Glaubensbekenntnis. Die englischen Texte waren auf dem ausliegenden Liedblatt übersetzt und so konnten die Zuhörer durchaus verstehen, was der Chor beeindruckend darbot.

Raphaela Soden, ehemaliges Chormitglied schrieb auch den Text für das lebensbejahende „Glücklich“, welchen sie einer Freundin widmete, die den Freitod wählte. Auch diesem Text gab Jochen Schwab die berührenden Töne für den Chorgesang und die Musik.

Mit einer hoffnungsvollen Schlussbetrachtung der Moderatoren Ulli Schlör und Monika Zimmer, dem Schlusssegen, und dem rockigen „In Paradisum“, endeten die Benefizkonzerte in Neckargerach und Walldürn.

Standing Ovation und langanhaltender Beifall, waren der Dank des Publikums für einen beeindruckenden Abend mit wunderbarer Musik, einem gewaltigen Chorklang und Texten die das Herz berührten und unter die Haut gingen.

Der Erlös aus den Spenden wird gleichmäßig auf das Odenwald-Hospiz Walldürn und den Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis aufgeteilt.

Wer einmal selbst bei „Maranatha“ singen möchte, kann ab dem 22. Februar 2026 zum Start der nächsten Probephase ins Dorfgemeinschaftshaus nach Oberneudorf kommen. Wer „Maranatha“ nur hören und erleben möchte, muss sich noch bis zum 9. und 10. Mai 2026 gedulden, an dem „Maranatha“ zu Gottesdiensten oder einem Konzert einlädt.  Beim Katholikentag in kommenden Jahr in Würzburg lädt „Maranatha“ am 14. Mai zu einem Konzert im Dom ein.      

 

 

Fotos: Wolfgang Weniger

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Einladung zu den Benefizkonzerten

Wir widmen uns dem Thema Trauer & Trost und gestalten Benefizkonzerte für das Odenwald-Hospiz in Walldürn und den Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis.

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„Verbunden und verwurzelt“

ww Limbach. „Verbunden und verwurzelt“ war das Motto eines beeindruckendem Konzertes, mit dem der Chor „Maranatha“ am vergangenen Sonntag in der Pfarrkirche St. Valentin den bunten Veranstaltungsreigen, anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gemeinde mit ihren sieben Ortsteilen, musikalisch bereicherte.

Unter der Leitung von Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und Justus Röderer verstand es der stimmgewaltige Chor zusammen mit seinen Musikern in gewohnter Weise die Gäste in der voll besetzten Pfarrkirche musikalisch zu beschenken.

„Komm, Heiliger Geist“, der mit seiner Kraft Menschen verbindet und Leben schafft, war nicht nur der Einstand, sondern auch eine Botschaft, die passender zum Gemeindejubiläum hätte nicht sein können.

Leon Volk und Johanna Peterhänsel führten einfühlsam und nachdenklich mit Texten von Martina Wießler und Claudia Kögel durch das Programm. In ihrer Begrüßung brachten sie die Verbundenheit des Chores zu Limbach und der Pfarrkirche St. Valentin zum Ausdruck. Hier durfte des Chor in den vergangenen 20 Jahren des Öfteren zu Gast sein. Insbesondere während der Corona-Zeit, fand der Chor in St. Valentin den Ort, wo man pandemiekonform proben konnte und durfte.

Mit dem „Hab Erbarmen“, einer Eigenkomposition von Jochen Schwab nach dem Text von Chormitglied Raphaela Soden, unterstrichen die Sängerinnen und Sänger die Sehnsucht nach der Kraftquelle, welche die Menschen nährt und ihnen die Kraft gibt, das Leben auch in schwierigen Situationen zu meistern.

Mit „Ich glaube“, einem musikalischen Glaubensbekenntnis und „I am his child“, wurde deutlich, dass ich mich als Gotteskind ganz auf Gott vertrauen und verlassen kann.

Nach dem Lied „Du bist mitten unter uns“ folgte „Heimat“, ein bekanntes Lied aus der Feder von Johannes Oerding und Ina Müller, das die tiefe Verbundenheit zu einem Ort und Menschen auf eine ganz besondere Weise über Text und Melodie zum Ausdruck bringt.

Auf den Punkt brachte es auch „Home is where my heart is“, einem Stück, das mehr als Musik ist. Es ist der Ausdruck von Heimat, von Glaube und einer inneren Verbundenheit, wie es Bürgermeister Thorsten Weber treffend beschrieb. Er hieß alle Konzertbesucher und den Chor willkommen. Er freute sich, dass der Chor mit diesem Konzert ein weiteres Highlight und Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Gemeinde setzt. Das Thema „Verwurzelt und verbunden“ mit seiner vielseitigen Liedauswahl, könnte kaum treffender gewählt worden sein, so Bgm. Weber. Im Jubiläumsjahr erinnert es an die Geschichte des Zusammenwachsens der sieben Gemeinden und der Menschen, die sich haupt- und insbesondere ehrenamtlich eingebracht haben und damit eine vorbildliche Gemeinschaft prägen. Das musikalische Programm betont aber auch den Wert der Menschen und ihren Glauben, der sie prägt und hält. Die Lieder stehen für die Kraft der Gemeinschaft, die Offenheit füreinander und das lebendige Miteinander, getragen durch Musik, Gesang, Begegnung und gelebte Mitmenschlichkeit.

Mit den Liedern „Ich lobe meinen Gott“, „Heilig ist Gott“ und „Damit wir Hoffnung haben“, einer Eigenkomposition zum 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München, brachten der Chor und seine instrumentale Begleitung zum Ausdruck, dass gerade ein solches Jubiläum Grund zum Feiern ist, zu danken und die Gemeinschaft zu genießen.

Ein musikalischer Genuss danach das „You are not alone“ und dem „We stand united“, bei dem schon der Sologesang von Svenja Eberle für „Gänsehautmomente“ sorgte.

Für weitere solche Momente sorgten aber auch die Lieder „Du sei bei uns“, „Einen neuen Aufbruch wagen“ und dem „Frieden wünsch ich dir“, den die Welt derzeit an vielen Ecken und Enden bitter brauchen könnte.

Nach einem Segensgebet verabschiedete sich „Maranatha“ mit dem Schlusslied „Lobe den Herren meine Seele“. Einem Dank, wieder Gast in dieser wunderschönen Kirche gewesen zu sein und um mit gemeinsamen Singen und Beten die Verbundenheit zu spüren.

Die Konzertbesucher verstanden es ebenfalls ihren Dank und Begeisterung mit Applaus und Standing Ovationen zum Ausdruck zu bringen. Bevor sich der Chor mit zwei Zugaben verabschiedete.

Chorleiter Jochen Schwab nutzte zuvor die Gelegenheit zum Mitmachen bei „Maranatha“ aufzufordern, denn am 21. September beginnt die neue Probenphase, die mit zwei Benefizkonzerten in Neckargerach und Walldürn ihren musikalischen Abschluss finden wird.

 

Text und Fotos: Wolfgang Weniger, Gerichtstetten

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Einladung zu den Weihnachtskonzerten 2024

 

 

Wir haben eine Mischung aus Neuen Geistlichen Liedern, Arrangements traditioneller Weihnachtslieder und bekannten Popsongs zusammengestellt, um die Weihnachtsstimmung dieser Tage aufzugreifen und weiterzutragen.

Die Konzerte finden am

28.12.2024 um 19 Uhr in Walldürn (St. Marien)

und am

29.12.2024 um 17 Uhr in Buchen (St. Oswald)

statt.

 

Flyer Weihnachten 2024 als PDF

Flyer Weihnachten 2024 als JPG in höherer Auflösung

Weihnachten2024_Flyer.jpg (2,1 MiB)

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Einladung zu einer ganz besonderen Maranatha-Herbstphase

Liebe Sängerinnen und Sänger,

schon bald startet die Herbstphase 2024 des Chores Maranatha, zu der wir Euch alle auf diesem Wege ganz herzlich einladen möchten! Sie verspricht eine ganz besondere Phase zu werden, die – anders als in vergangenen Jahren – mit zwei weihnachtlichen Benefizkonzerten enden wird.

Wir haben eine Mischung aus Neuen Geistlichen Liedern, Arrangements traditioneller Weihnachtslieder und bekannten Popsongs zusammengestellt, um die Weihnachtsstimmung dieser Tage aufzugreifen und weiterzutragen.

Die Konzerte finden am 28.12.2024 um 19 Uhr in Walldürn (St. Marien) und am 29.12.2024 um 17 Uhr in Buchen (St. Oswald) statt.

Die Phase startet bereits am kommenden Sonntag, 15.09.2024, mit der ersten Probe um 17:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Oberneudorf.

Anbei senden wir Euch eine Übersicht der Probetermine zu:

  • Sonntag, 15. September
  • Sonntag, 22. September
  • Sonntag, 29. September
  • Sonntag, 13. Oktober
  • Sonntag, 20. Oktober
  • Sonntag, 27. Oktober, bereits um 15:30 Uhr (Doppelprobe)
  • Sonntag, 10. November
  • Sonntag, 17. November, bereits um 17:00 Uhr (Generalprobe mit Band)
  • Sonntag, 24. November
  • Freitag, 27. Dezember, 17:30 Uhr in St. Marien

Natürlich sind – wie immer – auch neue Projektsängerinnen und -sänger eingeladen.

Wir freuen uns sehr, wenn Ihr alle bei diesem besonderen Erlebnis dabei seid und das Projekt durch Euer Mitwirken unterstützt!

Herzliche Grüße

Jochen, Johannes, Justus und Simon

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Stimmgewaltige Botschaft des Glaubens

„Wegen Überfüllung, derzeit kein Zutritt!“ Ein solches Hinweisschild vor einer Kirche sieht man wohl nur noch an Kirchen- oder Katholikentagen. Vor der Kirche St. Nicolai und St. Jacobi (Schottenkirche) in der Innenstadt von Erfurt war es am späten Samstagnachmittag des vergangenen Samstages wieder einmal zu sehen. In der Kirche, das Mitmachkonzert mit dem Chor „Maranatha“, der mittlerweile über die Bistumsgrenzen hinweg kein Unbekannter mehr ist.

Nahezu 100 Mitglieder des Chores waren zum 103. Katholikentag nach Erfurt gereist, um in einem stimmgewaltigen Mitmachkonzert ihre Botschaft eines lebendigen Glaubens sowie ihr Nein gegen Krieg und Zerstörung eindrucksvoll zu präsentieren. Untergebracht in einer Turnhalle oder privaten Unterkünften genossen die meisten Sängerinnen und Sänger nicht nur die wunderschöne Landeshauptstadt von Thüringen, sondern auch den Besuch und die Teilnahme der zahlreichen Veranstaltungen, die im Rahmen des fünftägigen 103. Katholikentages angeboten wurden.

Am Samstag war dann der Chor „Maranatha“ mit seinem Konzert selbst ein Programmpunkt in der „Schottenkirche“, die an insgesamt vier Tagen einer der zentralen Orte für Musik und Gesang war.

Eineinhalb Stunden Zeit für Aufbau, Einsingen und Abmischen erforderten eine durchaus musikalisch sportliche Leistung, zumal das Einsingen in unmittelbaren Nähe der Krämerbrücke und nach einem Regenguss unter der Krämerbrücke, nicht alltäglich war.

Die mitgereisten Chorleiter Jochen Schwab, Simon Schmeiser und Justus Röderer hatten Dank hervorragender Vorarbeit alles bestens im Griff und so stand der Chor und die Musiker pünktlich um 18:30 Uhr im Altarraum einer voll besetzten Kirche, um mit ihrem bereits zuhause in Reicholzheim und Lohrbach dargebotenen Programm nun auch „internationales“ Publikum zu erfreuen und zu begeistern.

Insgesamt 12 Stücke präsentierte der Chor in seinem einstündigen Konzert, darunter seine Hymne „Maranatha“, „21 Guns“, „Heal the world“ und sein Abschiedslied „You are not alone“. Die von Chormitglied Klaus Baumann hinführenden und nachdenklichen Texte, konnten in Erfurt auf Grund der knappen Zeit jedoch nur ansatzweise vorgetragen werden.

Ein nicht endender Applaus am Ende des Konzertes unterstrich das Können wie die Botschaft von „Maranatha“ und die Wertschätzung eines dankbaren Publikums.

Fotos: Wolfgang Weniger

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Maranatha auf dem Katholikentag 2024 in Erfurt

Nach den beiden Auftritten in der Region folgt nun am Samstag (01.06.2024) zum Abschluss der Probephase noch ein Mitsingkonzert auf dem Katholikentag in Erfurt.

Für genauere Infos (auch zur Auslastung des Veranstaltungsorts) einfach den QR-Code scannen oder im Online-Programm des Katholikentags 2024 den WebCode MN55 eingeben.

 

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Genuss für Augen und Ohren

Buchen Genuss aus der Region kann sehr vielfältig sein, ebenso der Ort zum Genießen. Ein solches Genusserlebnis gab es am vergangenen Wochenende für Kirchenbesucher in Reicholzheim und Lohrbach. Angesprochen waren dabei aber die Ohren, Augen und vor allem das Herz, um den gewaltigen wie einzigartigen Klang des Chores „Maranatha“ genießen zu können.

Zweieinhalb Monate waren die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit ihren Chorleitern Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und erstmals Justus Röderer in Buchen-Oberneudorf bei den Proben zu Hause, um nun über die Region hinaus anderen Menschen musikalisch eine Freude machen zu können.

In Wertheim Reicholzheim sogar in doppelter Hinsicht, gestaltete man dort doch einen ökumenischen Gottesdienst zum 20jährigen Bestehen der „Aktion Regenbogen für leukämie- und tumorkranke Kinder Main-Tauber“. In Reicholzheim fühlt sich der Chor nach seinem zweiten „Besuch“ fast schon ein bisschen heimisch, singen doch mehrere Sängerinnen und Sänger aus dieser Region bei „Maranatha“ mit.

Geleitet wurde der Gottesdienst von Pater Joachim und Dekanin Wibke Klomp. Mit bekannten und zahlreichen neuen Liedern, wie dem „21 Guns“, „Heal the world“, „I am his child“ und dem mitreisenden „You are not alone“, sang sich der Chor zusammen mit seiner Band in die Herzen der Gottesdienstbesucher. Darunter auch der Landrat des Main-Tauber-Kreises, der Bürgermeister von Wertheim und Prof. Dr. med. Paul-Gerhard Schlegel von der Kinderklinik Würzburg. Ihm überreichte Michael Bannwarth von der Aktion Regenbogen Main-Tauber an diesem Abend 85.000,00 €, symbolisch mit 85.000 Rasensamen.

Großer Beifall, schon während dem Gottesdienst, und die Forderung nach Zugaben am Ende, zeigten auch dem Chor, den Musikern und den vier Chorleitern, dass „Maranatha“ auch nach vielen Jahren immer noch auf dem richtigen Weg ist, Menschen mit seinen Liedern und Musik zu begeistern.

Anschließend waren alle Gottesdienstbesucher Gast der Winzergenossenschaft und den Mitglieder der Aktion Regenbogen, um bei einer unglaublich vielfältigen und freundlichen Bewirtung weiterhin genießen konnte.

Sehen lassen konnte sich aber auch das Spendenergebnis an diesem Abend. Mit Spenden im Gottesdienst, in der Winzergenossenschaft und der „Geburtstagsspende“ eines Chormitgliedes, kamen so immerhin fast 6.000,00 € zusammen, die wiederum leukämie- und tumorkranken Kindern und deren Eltern zugutekommen.

Am Sonntag folgte der „Maranatha“ der Einladung des Gemeindeteams Mosbach-Lohrbach in die Kirche St. Paulus, wo zu einem Mitmachkonzert eingeladen war. Hier präsentierte der Chor ebenfalls in einem vollen Gotteshaus sein Konzertprogramm mit dem Thema „Gemeinsam lebendigen Glauben feiern- stimmgewaltig gegen Krieg und Zerstörung“, mit dem der Chor am 1. Juni in Erfurt beim Katholikentag, um 18:30 Uhr und der Kirche St. Nicolai und St. Jacobi zu hören ist.

In der hiesigen Region wird „Maranatha“ Ende Dezember in Buchen und Walldürn wieder erklingen, dann erstmals mit einem „Weihnachtskonzert“.

Neue Sängerinnen und Sänger sind bei „Maranatha“ immer willkommen. Probenbeginn für die „Weihnachtszeit mit Maranatha“ ist am 15. September, um 17:30 Uhr in Dorfgemeinschaftshaus in Buchen-Oberneudorf.

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Maranatha startet in die Frühjahrsphase 2024

Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Freunde des Chores Maranatha,

zur Probephase im Frühjahr 2024 laden wir euch herzlich ein.

„Zukunft hat der Mensch des Friedens“ (Ps 37)

Das ist das Leitwort des Katholikentags Erfurt und zugleich die Überschrift für unsere Phase.

Wir starten am

Sonntag, 18.2.2024 um 17.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Oberneudorf.

Die weiteren Proben sind immer sonntags zur selben Zeit: 25.2./3.3./10.3./17.3./24.3. („Doppelprobe“ ab 15.30 Uhr) 7.4./14.4./21.4./28.4.

Und das ist unser Ziel:

    1. Samstag, 4. Mai, 18.00 Uhr, Wertheim Reicholzheim, St. Georg
      Ökumenischer Gottesdienst zum 20jährigen Bestehen der „Aktion Regenbogen für leukämie- und tumorkranke Kinder Main-Tauber“

    2. Sonntag, 5. Mai 18.00 Uhr, Mosbach-Lohrbach, St. Paulus
      Mitmachkonzert: Gemeinsam lebendigen Glauben feiern - stimmgewaltig gegen Krieg und Zerstörung (Programm des Katholikentags Erfurt)

    3. Samstag, 1. Juni 18:30 Uhr, Erfurt, St. Nicolai und St. Jacobi
      Mitmachkonzert: Gemeinsam lebendigen Glauben feiern - stimmgewaltig gegen Krieg und Zerstörung

Die Teilnahme am Katholikentag in Erfurt 29. Mai bis 2. Juni ist möglich, aber keine Voraussetzung zur Teilnahme an der Phase. Der Chor organsiert die Anreise am 29. Mai und  Abreise am 2. Juni und kümmert sich um Übernachtungsmöglichkeit in Massenquartieren. Privatquartiere oder Hotelunterkünfte müssen selbst gesucht werden. Nähere Informationen und Anmeldung gibt es während der Probephase.

Neben Maranatha-Klassikern und Schätzen aus vergangenen Phasen steht u.a. die Anti-Kriegs-Hymne „21 Guns“ von Greenday auf dem Programm. Wir freuen uns auf euch!

Abschließend möchten wir auf eine bemerkenswerte Veranstaltung hinweisen: Am 16. März kommt in Hainstadt das Oratorium Adam von Gregor Linßen in einer besonderen Form zur Aufführung. Alle Informationen und der Link zum Kartenportal:
https://www.kirchenmusik-buchen.de/home.html

 

Herzliche Grüße

Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser, Jochen Schwab und NEU Justus Röderer

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Facetten von Heimat

Facetten von Heimat

Buchen/Limbach. Manche möchten mit Gegenständen ein Stückchen Heimat verkaufen, andere müssen sie verlassen, die meisten haben eine und viele suchen sie noch. Sie ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Man kann sie schmecken, sehen, fühlen oder über die Musik erleben.

Heimat in seinen vielfältigsten Formen zu erleben, stand am vergangenen Wochenende mit Benefizkonzerten in Buchen und Limbach auf dem Programm des Chores „Maranatha“, der mittlerweile 32 Jahre alt, selbst zur musikalischen Heimat für Sängerinnen und Sänger aus der hiesigen Region und darüber hinaus, unabhängig vom Alter oder der Religion geworden ist.

Am vergangenen Samstag und Sonntag ließen sie ein begeistertes Publikum Heimat in vielen Facetten erleben. Wunderschön illuminiert wurden die Kirchen St. Oswald und St. Valentin zu großen Konzertsälen. Und wäre der Eintritt, wie übrigens bei allen Auftritten von „Maranatha“, nicht frei gewesen, könnte man durchaus von zwei ausverkauften Konzerten sprechen. In Limbach selbst, mussten sich gar viele Besucher mit einem Stehplatz begnügen.

Bgm. Roland Burger hieß in Buchen die Besucher willkommen. Gemeinsam mit David Rauber und Lena Führinger betrachteten sie vor dem ersten Stück in einem Zeitraffer die Geschichte von Buchen, anlässlich deren 1.250 Geburtstag „Maranatha“ zu diesem Konzert eingeladen hatte. In Limbach hieß Ralf Krippner, Vorsitzender vom Kreiskrankenhaus Buchen Förderverein e.V., die Konzertbesucher willkommen.

Mit wunderbaren wie nachdenklichen Worten, führten David Rauber und Lena Führinger durch das Programm in Buchen und Limbach und leiteten so auf das erste Lied „Dein ist die Zeit“ hin, die Gott in seinen Händen hält.

Mit „Heimat“, aus der Feder von Johannes Oerding und Ina Müller präsentierte der Chor deren „Heimatbilder“, die nicht nur für eine Landschaft oder einen bestimmten Ort stehen. Auch Menschen können einem Heimat geben und jeder Mensch wird seine eigene Geschichte von Heimat haben.

Simon Schmeiser, Johannes Brennfleck und Jochen Schwab dirigierten nicht nur abwechselnd den Chor und die Musiker, alle drei haben für die Lieder des Abends teils ganz eigene Arrangements für ihren Chor „Maranatha“ geschrieben.

Landrat Dr. Achim Brötel bereicherte das Konzert in Limbach mit seiner Sicht zur Heimat. In gewohnter Weise, sachlich, humorvoll und ebenso nachdenklich, seine Facetten zu Heimat. Leider verbinden derzeit auch nationalistische Parteien den Begriff Heimat mit einem ganzen Land oder Nation, um andere davon auszugrenzen, so seine kritische Ermahnung.

In seiner Neuinterpretation des Songs „Einer von 80 Millionen“, in dem Max Giesinger eigentlich über eine Liebesbeziehung singt, verarbeitete Rapper MoTrip seine eigene Geschichte als Flüchtling. Nun erzählte „Maranatha“ seine Geschichte und dessen Mühe beim Erarbeiten einer neuen Heimat. David Rauber und Lena Führinger machten dies auch in ihrer ansprechenden Moderation deutlich: „Die erste Heimat bekommen wir als Kind geschenkt, die zweite muss man sich erarbeiten. Beim Rapp während des Stückes, schlüpften Tobias Fertig und Katharina Kögel in die Rolle von MoTrip.

Die Texte für die Moderation stammten wieder aus der Feder von Chormitglied Klaus Baumann, der schon seit Jahren mit der ganzen Familie aus Zellingen am Main bei „Maranatha“ eine weitere musikalische Heimat gefunden hat.

Mit „You are not alone” von der amerikanischen Musikerin Emeli Sandé unter Leitung von Jochen Schwab machte man stimmgewaltig deutlich: Du bist nicht allein, hab keine Angst! Du bist nicht allein – keinesfalls! Dabei beeindruckte Chormitglied Svena Eberle mit ihrem ausdrucksstarken Sologesang.

Zuhause ist für viele da, wo und bei wem das Herz ist, das mit „Home is where my Heart is“ vom Chor gefühlvoll interpretiert wurde.

Auch in Glauben kann man „Heimat“ finden. Lena Führinger und David Rauber machten dies in der Hinführung zum „Psalm 30“ und „Maranatha“ deutlich. Im „Psalm 30“ aus der Feder der ehemaligen Maranatha Sängerin Raphaela Soden und der Musik von Jochen Schwab wird eine dramatische Lebens- und Glaubenskrise beschrieben, in dem der Glaube letztendlich das Klagen in Tanzen verwandelt, welche Bianca Teichmann mit einer wunderbaren Stimme musikalisch umsetzte.

„Maranatha“ – Herr komm, war ein Gebetsruf der Jerusalemer Urgemeinde und wurde für den Chor Name und Programm und letztlich das nächste Lied im Programm.

Mit „Hymn“ präsentierte „Maranatha“ wohl eines der bekanntesten Stücke von „Barcley James Harvest“, dessen Text ungewohnt religiös ist und den Weg zu Gott beschreibt.

In „Seite an Seite“ beschreiben die Komponisten Daniel Flamm, Markus Schlichtherle und Christoph Koterzina, dass Heimat oft auch an der Seite von Menschen, insbesondere in Sozialkontakten, entstehen kann.

Im Zusammenhang mit dem Stück „You’ll never walk alone“, berichteten Dr. med. Harald Genzwürker, Chefarzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Neckar-Odenwald-Kliniken und Harald Löffler als Geschäftsführer der Neckar-Odenwald-Kliniken in beide Konzerten von ihrer vielfältigen Arbeit und ihren Bemühungen, kranken Menschen zur Seite zu stehen. Beide nicht nur Persönlichkeiten mit einer großen Verantwortung, sondern auch aktive Sänger von „Maranatha“.

Mit „Bedingungslos“ präsentierte der Chor ein Lied von Sarah Conner. Sie beschreibt dabei, wie das Nest der Kindheit irgendwann zu eng wird und man ausfliegen muss. Konfrontiert mit den Wechselfällen des Lebens, insbesondere mit dem eines geliebten Menschen, spürt man wieder die bedingungslose Liebe und Hingabe, das füreinander da sein, ein Leben lang!

Mit „Pilger sind wir Menschen“, boten die Sänger und Musiker gemeinsam ein imposantes Stück, wie man auch im Vertrauen und dem eigenen Gestalten in Zukunft „Heimat“ finden kann.

Vor dem letzten Lied sprachen in Buchen Dekan Johannes Balbach und in Limbach Gemeindereferentin und Maranatha Sängerin Petra Reiß allen Anwesenden den Segen zu.

„Maranatha“ verabschiedete sich mit seinem „Gott segne dich“ von seinen Gästen. Das Publikum zeigte mit stehendem Applaus seinen Dank für ein außergewöhnliches Konzert, das mit nachdenklichen Texten und der erlebten Begeisterung der mehr als 100 Sängerinnen und Sänger lange in Erinnerung bleiben wird.

Neben Chormitgliedern nahmen selbst Chefarzt Dr. Harald Genzwürker und Landrat Dr. Achim Brötel in Limbach das Spendenkörbchen in die Hand, um für den Kreiskrankenhaus Buchen Förderverein e.V. zu sammeln. In Buchen wird das Spendenergebnis dem Kirchlichen Bauverein St. Oswald zugutekommen.

Chorleiter Jochen Schwab ermutigte alle Besucher in der nächsten Probephase, ab Februar 2024, selbst ein Teil dieser Chorgemeinschaft werden, bevor man mit einer Zugabe die Gäste noch einmal musikalisch beschenkte.

 

Fotos (Auswahl von Buchen und Limbach):  Wolfgang Weniger

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Maranatha-Konzert mit tollem Spendenergebnis – „Facetten von Heimat“ erbrachte 4.000 Euro für Krankenhausförderverein

Spendenübergabe durch Maranatha im Krankenhaus Buchen (von links nach rechts):

Geschäftsführer Harald Löffler, Simon Schmeiser, Diane Henk, Jochen Schwab (alle Maranatha), Landrat Dr. Achim Brötel, Fördervereinsvorsitzender Ralf Krippner, Chefarzt PD Dr. Harald Genzwürker, Martina Wießler (Maranatha) und Geschäftsführer Frank Hehn

Pressemitteilung: Landratsamt NOK
Foto: Neckar-Odenwald-Kliniken

 

Buchen. Über eine vorweihnachtliche Bescherung konnte sich Ralf Krippner als Vorsitzender des „Förderverein des Kreiskrankenhauses Buchen e.V.“ freuen: das Benefizkonzert des Chores Maranatha am 19. November in Limbach erbrachte einen Erlös von 4.000,66 Euro, gespendet von den Besucherinnen und Besuchern. Stellvertretend für über 100 Sängerinnen, Sänger und Bandmitglieder übergaben die Chorleiter Jochen Schwab und Simon Schmeiser gemeinsam mit den Chormitgliedern Diane Henk und Martina Wießler den Spendencheck am Klinikstandort Buchen.

 

„Eine tolle Idee von Jochen Schwab, zum Kreisjubiläum ein Konzert unter dem Motto ‚Facetten von Heimat‘ durchzuführen und dieses dem Krankenhaus zu widmen“, konstatierte der Aufsichtsratsvorsitzende der Neckar-Odenwald-Kliniken Dr. Achim Brötel, der selbst beim Konzert war. „Ein ganz besonders vielseitiges Konzert mit lauten und leisen Tönen sowie vielen Denkanstößen, was Heimat bedeutet und sein kann“, so der Landrat. Dem pflichtet Ralf Krippner bei, der sich das Konzert ebenfalls nicht entgehen ließ und ergänzt: „Viel Probenfleiß und ehrenamtliche Zeit floss in dieses außergewöhnliche Projekt mit einem tollen Ergebnis, das nun unseren Patienten und Mitarbeitern zugutekommt.“

 

Geschäftsführer Frank Hehn freut sich darüber, dass die große Spendenbereitschaft auch ein deutliches Signal der Unterstützung der Kliniken durch die Menschen vor Ort darstellt. Sein Geschäftsführerkollege Harald Löffler griff noch einen anderen Aspekt auf: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nicht nur im Landkreis, sondern viele leben hier und engagieren sich in ihren Gemeinden. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, dass neben Chefarzt Dr. Genzwürker und mir noch weitere Mitarbeitende als Chormitglieder auch Anteil am Maranatha-Konzert hatten.“

 

Der Projektchor startet im Februar in die nächste Probenphase und freut sich immer über Sängerinnen und Sänger. Informationen zum Förderverein des Buchener Krankenhauses sind auf der Homepage der Neckar-Odenwald-Kliniken zu finden.

 

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Einladung zu den Konzerten Facetten von Heimat

 

Wir laden herzlich zu den beiden Konzerten in dieser Probephase ein.

Anlässlich dem 1.250-jährigen Bestehen der Stadt Buchen und dem 50. Geburtstag des Neckar-Odenwald-Kreises beleuchtet Maranatha das Thema „Heimat“ in vielfältigen Facetten. 100 Sängerinnen und Sängern greifen das Thema wortgewaltig, klangstark, stimmungsvoll und auch nachdenklich in einer Auswahl bekannter Pop-Songs und moderner geistlicher Lieder auf.

In Buchen findet das Konzert am 18. November in der Pfarrkirche St. Oswald statt und beginnt um 20 Uhr. Wie gewohnt ist der Eintritt frei, mit einer Spendenaktion wird der Kirchliche Bauverein St. Oswald unterstützt.

In Limbach wird Maranatha am Sonntag, den 19. November in der Pfarrkirche St. Valentin erklingen. Hier beginnt das Konzert um 18 Uhr. Auch hier ist der Eintritt frei. Mit einer Spendenaktion wird der Förderverein des Kreiskrankenhauses Buchen e.V. unterstützt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer.

 

Den Flyer gibt es hier auch als PDF  oder JPG zum Download

 

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Maranathakonzerte im Herbst 2023

Maranathakonzerte im Herbst 2023

Maranatha gestaltet Konzerte in der Herbstprobephase 2023

 

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Maranatha im Herbst 2023

Zur nächsten Probephase des Chors Maranatha im Herbst sind wieder alle herzlich eingeladen. Auf dem Programm steht eine Mischung aus Neuen Geistlichen Lieder und Perlen aus der Rock- und Popmusik.

 

Das sind die Probetermine für die Herbstphase:

- Sonntag, 17. September, 17.30 Uhr

- Sonntag, 24. September, 17.30 Uhr

- Sonntag, 08. Oktober, 17.30 Uhr

- Sonntag, 15. Oktober, 17.30 Uhr

- Sonntag, 22. Oktober, 17.30 Uhr

- Samstag, 28. Oktober & Sonntag, 29. Oktober: Probewochenende (Sa: 14-18 Uhr, So: 15:30 - 19:30 Uhr)

- Sonntag, 5. November, 17.30 Uhr
- Sonntag, 12. November, 17.30 Uhr

 

Wir proben im Dorfgemeinschaftshaus in Oberneudorf (Ortsteil von Buchen)

 

Konzerte:

Samstag, 18. November 2023, 20.00 Uhr, St. Oswald Buchen
Konzert im Rahmen des Jubiläums „1250 Jahre Stadt Buchen“
Spenden zugunsten des Kirchlichen Bauvereins St. Oswald

 

Sonntag, 19. November 2023, 18.00 Uhr, St. Valentin Limbach

Konzert im Rahmen des Jubiläums „50 Jahre Neckar-Odenwald-Kreis“

Spenden zugunsten des Fördervereins des Kreiskrankenhauses Buchen e.V.

 

Wir freuen uns, wenn sich wieder viele Sänge-rinnen und Sänger zu diesem Projekt aufmachen. Neueinsteiger mit oder ohne Chorerfahrung sind bei Maranatha immer willkommen – einfach zur ersten Probe kommen!

 

Wir freuen uns auf euch

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Es war fast wieder wie „früher“!

Es war fast wieder wie „früher“!

Walldürn/Hainstadt. Den Gesichtern nach zu urteilen, dürften die beiden Gottesdienste mit dem Chor „Maranatha“ in Hainstadt und Walldürn am vergangenen Wochenende sowohl für die Sängerinnen und Sänger aber auch die Gottesdienstbesucher ein beeindruckendes wie erfreuendes Erlebnis gewesen sein. Es war fast wieder wie „früher“! Gut gefüllte Kirchen, ein beeindruckender Chorklang durch Sängerinnen und Sänger, die zusammen mit den Musikern des Chores mit Freude ihre klingende Botschaft darboten.

In strahlendem Rot füllten die Sänger und Musiker am vergangenen Samstag den Altarraum von St. Magnus in Hainstadt, um den von Dekan Johannes Balbach und Diakon Gerhard Gramlich zelebrierten Gottesdienst musikalisch zu verschönern.

Jochen Schwab, Johannes Brennfleck und Simon Schmeiser hatten in gewohnter Weise ein vielseitiges Liederrepertoire zusammengestellt und in den vergangenen zwei Monaten mit den Sängerinnen und Sängern aus der gesamten Region einstudiert.

Unter einem fast rockigen „Kyrie“ von Stephan Zebe, zogen die Zelebranten mit den Ministranten in die Kirche ein. Mit dem folgenden „Herr, wir danken dir“, ebenfalls unter der Leitung von Simon Schmeiser, bot „Maranatha“ einen freudigen Dank und Lob an Gott zum Besten, der unsere Welt erschuf und ihr Licht und Leben gab.

Getragen und mit einer hörbaren Sehnsucht folgte im weiteren Verlauf des Gottesdienstes das Stück „Lass uns deine Nähe spürn von Timo Böcking, unter Leitung von Johannes Brennfleck.

Mit dem „Halleluja“ zum Evangelium und dem „Heilig-Kanon“ bot der Chor bekannte „Klassiker“, bei dem die Gottesdienstbesucher dem Chor einfach „nachsingen“ durften.

Wie bei jedem Gottesdienst, stellte der Chor wieder die gängigen „Mitsingpassagen“ vor dem Gottesdienstbeginn vor, um auch die Gottesdienstbesucher musikalisch mit einzubinden.

Dem „Herr, deine Güte ist unvorstellbar weit“ folgte das „Ich bleibe in dir“ unter der Leitung von Jochen Schwab. Dabei brachte man musikalisch zum Ausdruck, dass man in allen Situationen bei Gott geborgen ist und einen Zufluchtsort findet.

Alle Lieder waren passend zum Ablauf der Liturgie zusammengestellt, wie auch das beschwingte „Herz und Mund“ nach der Kommunion. Nach dem Schlusssegen folgte das gesanglich und musikalisch beeindruckende Stück „Pilger sind wir Menschen“ in einem Arrangement von Jochen Schwab.

Mit „Hymn“ von Barclay James Harvest, für den Chor arrangiert von Johannes Brennfleck und Jochen Schwab, gab der Chor den Gottesdienstbesuchern einen „kleinen“ Vorgeschmack auf Lieder, die der Chor im November bei Konzerten im Rahmen des Jubiläums „1250 Jahre Stadt Buchen“ präsentieren wird.

Am darauffolgenden Sonntag, war „Maranatha“ in Walldürn in St. Marien zu hören. Zelebranten des Gottesdienstes waren Pater Kamil Piotrowski OFMConv zusammen mit Gemeindereferent Adrian Ambiel. Und wie schon am Abend zuvor in Hainstadt, gelang es hier die zahlreichen Gottesdienstbesucher mit einzubinden und zu erfreuen.

Dankbarer Schlussapplaus in beiden Gotteshäusern zeigten dem Chor nicht nur ihre Wertschätzung, sondern waren ebenso Aufforderung für eine Zugabe.        we

Maranatha in Hainstadt

(Maranatha in Hainstadt)

Maranatha in Walldürn

(Maranatha in Walldürn)

Fotos: Wolfgang Weniger

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Maranatha-Gottesdienst in Hainstadt auf YouTube verfügbar

Der Gottesdienst in Hainstadt mit Maranatha ist auf YouTube verfügbar auf dem Kanal der Seelsorgeeinheit Buchen. Achtung: Die Livemitschnitte sind dort üblicherweise nicht dauerhaft verfügbar sondern nur für kurze Zeit nach dem Live-Stream. Also nicht zu lange warten mit dem anschauen!

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Aktuelles Plakat Frühjahr 2023

Aktuelles Plakat Frühjahr 2023

Das Online-Plakat ist verfügbar...

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Frühjahrsprobephase 2023

Last-Minute-Infos zur Frühjahrsphase

Es gibt einen aktualisierten Flyer!

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Frühjahrsprobephase 2023

Frühjahrsprobephase 2023

Noch erklingen närrische Lieder und der Chorgesang nimmt nach langer Corona Pause endlich wieder in Fahrt auf. So startet auch der Chor „Maranatha“ mit dem Abschluss der Fastnacht wieder mit seiner traditionelle Frühjahrs-Probephase.

Diese beginnt am 26. Februar mit der ersten Probe im Dorfgemeinschaftshaus in Oberneudorf. Zur gewohnten Zeit um 17:30 Uhr, warten die Chorleiter Jochen Schwab, Johannes Brennfleck und Simon Schmeiser mit einer neuen Liedauswahl auf die Sängerinnen und Sänger.

Alle die Freunde am gemeinschaftlichen Singen von modernen geistlichen Liedern haben, sind hierzu willkommen. Die Proben finden jeweils Sonntag um 17:30 Uhr, meist in Oberneudorf, statt. Die Gottesdienste zum Abschluss der Probephase sind für das vorletzte Aprilwochenende und das erste Wochenende im Mai geplant.

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Terminvorschau 2023

Liebe Freunde von Maranatha

 

nach Anschluss unserer bewegenden Herbstphase 2022 wollen euch in diesem Newsletter über weitere Termine informieren:

 

  1. A) Frühjahrsphase 2023

Wir starten am 26.2.2023 und proben dann jeden Sonntag (mit Ausnahme des Ostersonntags) bis zum 16.4 jeweils um 17.30 Uhr (Ort folgt noch).

Gottesdienste sind an den Wochenenden vom 22./23. April und ggf. 6./.7 Mai vorgesehen.

 

  1. B) Herbstphase 2023

Wir starten am 17.9 2023 und proben dann jeden Sonntag (mit Ausnahme vom 1.10.2023) bis zum 12.11. jeweils um 17.30 Uhr (Ort folgt noch). Am 28./29.10 haben wir ein Probewochenende eingeplant.  Am 18. und 19.11 gestalten wir Konzerte.

 

  1. C) Einladung für ein Weihnachtsprojekt

Jochen Schwab lädt herzlich ein, kurzfristig am Chorprojekt seiner Schule mitzumachen:

https://www.bgbuchen.de/?view=article&id=525:chorprojekt-zum-weihnachtskonzert&catid=8

 

Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit und freuen uns darauf, viele bei den kommenden Projekten wiederzusehen.

 

Johannes, Jochen und Simon

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Terminvorschau 2023

Liebe Freunde von Maranatha

 

nach Anschluss unserer bewegenden Herbstphase 2022 wollen euch in diesem Newsletter über weitere Termine informieren:

 

  1. A) Frühjahrsphase 2023

Wir starten am 26.2.2023 und proben dann jeden Sonntag (mit Ausnahme des Ostersonntags) bis zum 16.4 jeweils um 17.30 Uhr (Ort folgt noch).

Gottesdienste sind an den Wochenenden vom 22./23. April und ggf. 6./.7 Mai vorgesehen.

 

  1. B) Herbstphase 2023

Wir starten am 17.9 2023 und proben dann jeden Sonntag (mit Ausnahme vom 1.10.2023) bis zum 12.11. jeweils um 17.30 Uhr (Ort folgt noch). Am 28./29.10 haben wir ein Probewochenende eingeplant.  Am 18. und 19.11 gestalten wir Konzerte.

 

  1. C) Einladung für ein Weihnachtsprojekt

Jochen Schwab lädt herzlich ein, kurzfristig am Chorprojekt seiner Schule mitzumachen:

https://www.bgbuchen.de/?view=article&id=525:chorprojekt-zum-weihnachtskonzert&catid=8

 

Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit und freuen uns darauf, viele bei den kommenden Projekten wiederzusehen.

 

Johannes, Jochen und Simon

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Maranatha gestaltete Gottesdienste in Osterburken und Limbach

Limbach. Singen im Chor ist nach den Einschränkungen durch Corona fast wieder zu einem neuen Lebensgefühl geworden. Doch auch die Zuhörer genießen es, den Chorklang wieder neu zu erleben. Dies im Besonderen, wenn er von einem großen Chor kommt und zusammen mit wunderbarer Musik zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis wird.

Dieses erlebten an den vergangenen Wochenenden nicht nur die Sängerinnen und Sänger des Chores „Maranatha“, sondern auch die Gottesdienstbesucher in Osterburken und am vergangenen Sonntag in Limbach.

Wenn auch zahlenmäßig etwas geschrumpft, zeigte sich „Maranatha“ gesanglich wie musikalisch von seiner gewohnt starken Seite, wie es die große Anzahl der Gottesdienstbesucher in der Pfarrkirche St. Valentin in Limbach erleben konnten.

Gemeinsam mit Pfarrer Michael Gartner und Diakon Reiner Roos feierte man den Christkönigssonntag, als letzten Sonntag im Kirchenjahr.

Mit dem Stück „The God of Second Chances“ eröffnete der Chor die festliche Messe. Gerade dieses Stück hat für den Chor „Maranatha“ eine besondere Bedeutung, so Chorleiter Jochen Schwab. Mit dem Einstudieren dieses Liedes von David Haas endete in 2020 abrupt die Frühjahrs-Probenphase. Vollenden konnte man es in 2021, wo dem Chor in der Kirche St. Valentin, dank den Bemühungen von Gemeindereferentin Petra Reiß, das Proben unter Coronabedingungen ermöglicht wurde und man „chorintern“ einen ergreifenden Wortgottesdienst feiern durfte.

So freute sich Pfarrer Michael Gartner, dass Maranatha nun auch in aller Öffentlichkeit seine christliche Botschaft über seine Musik klangvoll und doch mit viel Gefühl den zahlreichen Gottesdienstbesuchern darbieten konnte.

Mit „When i think about the Lord“ wurde es nachdenklich und ruhig, insbesondere beim Sologesang von Svena Eberle.

Passend zur derzeitigen Situation, in der Corona und der Krieg in der Ukraine die Welt aus den Angeln zu heben scheint, spenden die Stücke „Zeige uns den Weg“ und „Wo bist du, Gott?“ Mut und Zuversicht.

Chorleiter Jochen Schwab und Simon Schmeißer führten Chor und Musiker mit Gefühl und Leidenschaft, um den Worten von Pfarrer Michael Gartner und Diakon Reiner Roos einen besonderen musikalischen Rahmen zu geben. Chorleiter Johannes Brennfleck konnte aus gesundheitlichen Gründen bei den Gottesdiensten leider nicht dabei sein.

Mit dem „Heilig-Kanon“ und dem Kanon „Da pacem Domine“ setzte „Maranatha“ die Vielfalt seines Chorgesangs fort. Zum Nachdenken regte dann das Lied „Mach mich still“ an, während das imposante Schlussstück „Pilger sind wir Menschen“ in einem Arrangement von Jochen Schwab den Schluss- und Höhepunkt zugleich bildete.

Mit lang anhaltendem Applaus bedankten sich die Gottesdienstbesucher bei „Maranatha“ und auch Pfarrer Gartner brachte seinen Dank und seine Freude über die wunderbare Musik des Chores „Maranatha“ zum Ausdruck, der in Limbach jederzeit herzlich willkommen ist.

Fotos + Text: Wolfgang Weniger

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Gottesdiensttermine Herbst 2022

Die beiden Gottesdienste in der Herbstphase 2022 finden an den beiden folgenden Terminen statt:

  • Samstag, 12.11.2022 um 18:30 Uhr in St. Kilian Osterburken
  • Sonntag, 20.11.2022 um 10:30 Uhr in St. Valentin Limbach

Es wird um Beachtung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Regeln gebeten.

Corona-Regelungen der Erzdiözese Freiburg

Corona-Infomationen des Neckar-Odenwald-Kreises

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Herbstphase 2022 - es geht weiter, fast wie früher...

Herbstphase 2022 - es geht weiter, fast wie früher...

Liebe Freunde von Maranatha, liebe Sängerinnen und Sänger!

 

Nach der kurzen, aber doch sehr besonderen und beeindruckenden Frühjahrsphase,
haben wir begonnen, die kommende Herbstphase in den Blick zu nehmen.

 

Es ist geplant, dass im November zwei Gemeindegottesdienste stattfinden werden,
hierzu haben wir sechs Proben geplant:

 

Die Proben werden – unter Berücksichtigung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Regeln - zu den regulären Zeiten, d.h. jeweils um 17.30 Uhr, an den folgenden Sonntagen stattfinden:

25.09., 02.10., 09.10., 16.10., 30.10. und 06.11. (an dieser Probe nimmt auch die Band teil).

Der Probenort ist das Dorfgemeinschaftshaus Oberneudorf.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Die zwei Gottesdienste sollen an den folgenden Termine stattfinden:

  • Samstag, 12.11. um 18:30 Uhr in St. Kilian Osterburken
  • Sonntag, 20.11. um 10:30 Uhr in St. Valentin Limbach

Wir freuen uns auf Euch!

Herzliche Grüße
Johannes, Simon, Jochen

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Last-Minute-Infos zum Probetag am Sonntag 22.05.2022

Last-Minute-Infos zum Probetag am Sonntag 22.05.2022

Liebe Sängerinnen und Sänger,

wir freuen uns sehr über eure Anmeldung zu dieser besonderen Friedens-Probephase! Es ist schön, dass wir so einen Weg finden, gemeinsam Musik zu machen und Gemeinschaft erleben zu können.

Am Sonntag findet der Probetag in Limbach statt. Dazu möchten wir euch auf diesem Wege nochmals wichtige Informationen und Eckdaten zukommen lassen.

  1. Wir beginnen mit der Probe um 15 Uhr in der Kirche St. Valentin in Limbach. Nach einer kurzen Andacht endet der Tag dann gegen 19:45 Uhr.
  2. Auch wenn die pandemiebedingten Einschränkungen aufgehoben sind, bleibt doch die dringende Bitte, der Probe bei auftretenden Symptomen unbedingt fernzubleiben. Nur so können wir gewährleisten, dass das Virus durch unser Projekt nicht weiterverbreitet wird.
  3. Kurzentschlossene sind uns am Sonntag noch herzlich willkommen. Durch das Wegfallen der Begrenzungen werden auch spontane Sängerinnen und Sänger noch einen Platz finden. Wir freuen uns über jede Stimme!
  4. Teil des Probetages wird auch eine ausgedehnte Kaffeepause sein – bei guter Witterung unter freiem Himmel. Wir bitten euch, euer Geschirr (Tasse, Teller, Kuchenbesteck) dafür selbst mitzubringen.

Wir freuen uns sehr darauf, am Sonntag wieder gemeinsam mit euch musizieren zu können und senden euch bis dahin viele Grüße

Jochen, Johannes und Simon

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Friedens-Probephase - Maranatha-Aktionen im Sommer 2022

Friedens-Probephase - Maranatha-Aktionen im Sommer 2022

Gemeinsames Singen ist wieder möglich! Auch der Chor Maranatha wird diese Chance wahrnehmen und lädt alle Sängerinnen und Sänger zu einer kleinen „Friedens-Probephase“ ein. Dabei soll neben dem Gesang und der Musik auch das wohltuende Gefühl der Chorgemeinschaft wieder spürbar werden.
Hierfür wird zu einem Probennachmittag am Sonntag, den 22. Mai nach Limbach in die Kirche St. Valentin eingeladen. Diese beginnt um 15 Uhr und wird gegen 19:45 Uhr enden. Bei einer gemeinsamen Kaffeepause im Freien, werden lange vermisste Begegnungen wieder möglich sein. Für das Kuchen- und Kaffeebuffet wird zu Spenden aufgerufen, die über eine erforderliche Anmeldung mitgeteilt werden können. Trotz aller Lockerungen im Umgang mit Corona, sollten natürlich nur symptomfreie Personen an diesem Probennachmittag teilnehmen.
Am Sonntag, den 17. Juli wird man mit den Stücken des Probenachmittages gemeinsam einen Wortgottesdienst in der Kirchenruine Kappel, nahe Dornberg feiern, an der auch Gäste der Sänger mitfeiern dürfen. Hierzu trifft man sich um 12:30 Uhr in Dornberg, um gemeinsam zur Kapelle zu wandern, wo dieser nach einer kurzen Probe um 14:15 Uhr beginnt. Danach wird man zur Wohlfahrtsmühle wandern. Hier bietet die Wanderhütte eine einfache Bewirtung an und lädt zum Verweilen ein. Wer nach diesem offiziellen Ende noch Lust auf Orgelmusik hat, der ist um 18 Uhr zum Konzert „Orgel rockt“ in die Pfarrkirche St. Alban in Hardheim eingeladen. Bei schlechter Witterung steht dem Chor die Kirche in Höpfingen offen.
Anmeldungen sollten per Mail an anmeldung@chor-maranatha.de erfolgen. Weitere detaillierte Informationen, insbesondere hinsichtlich der Parkmöglichkeiten, gibt es demnächst dann hier auf der Homepage.

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Chorjubiläum unter Corona-Bedingungen

Chorjubiläum unter Corona-Bedingungen

Eigentlich hätte man in diesem November seinen 30. Geburtstag feiern können, doch Corona hat auch im zweiten Jahr in allen Bereichen Festlichkeiten wie Seifenblasen zerplatzen lassen. Das Geburtstagskind ist in diesem Fall der Chor „Maranatha“, der seit November 1991 mit Chorgesang und Musik seine christlichen Botschaften musikalisch in die Herzen seiner Zuhörer trägt.

Doch auch mit Einschränkungen kann man zufrieden leben, singen und sogar feiern, wie es die Sängerinnen, Sänger und einige wenige Musiker des Chores am vergangenen Sonntag in der Pfarrkirche St. Valentin in Limbach erleben durften. Mit Feiern ist in diesem Fall aber ein Wortgottesdienst gemeint, der an diesem Tag nur für die Mitglieder des Chores, den Abschluss einer abgespeckten und doch irgendwie tief beeindruckenden Probephase bildete.

Statt acht Proben standen diesmal nur vier Proben auf dem Terminplan, statt Oberneudorf und Dorfgemeinschaftshaus fuhren die Sänger nach Limbach in die Kirche, und statt einem Eingang gab es drei Eingänge zum „Proberaum Kirche“ an denen penibel die 3G-Regeln kontrolliert wurden, um entsprechend der Vorgabe der Erzdiözese Freiburg die rechtlichen Vorgaben für die Probe von Kirchenchören zu erfüllen.

Statt engen Stuhlreihen gab es zwei Meter Abstand und auch das Schwätzchen mit dem Nebenmann oder der Nebenfrau war Geschichte. Und dennoch war es auf gewisse Weise auch ein Geschenk! Plötzlich war jeder hoch konzentriert und anstatt sich stimmlich an den Nachbar „anzuhängen“, hörte man plötzlich fast nur sich selbst und einen mystischen Gemeinschaftsklang im großen Kirchenschiff von St. Valentin, das hierfür ausreichenden Platz bot.

Jochen Schwab, Johannes Brennfleck und Simon Schmeiser hatten für die kurze und intensive Probephase die passenden Stücke ausgewählt und eine ganze Schar Freiwilliger sorgten, wie übrigens schon seit 30 Jahren, dass auch alles „Drum herum“ wie am Schnürchen lief.

Klaus Baumann zeigte sich, wie schon so oft, für den Inhalt der Wortgottesfeier verantwortlich und sorgte zusammen mit Jochen Ratke, Anne Trabold, Daniela Ballweg und einem wunderschönen Chorklang für eine „Sternstunde“ bei „Maranatha“.

Mit dem Stück „Mach mich still“ von Arthur Hoffmann, nach einem Satz von Klaus Heizmann, begann eine tief beeindruckende „Feier“ für alle Sinne und das Herz. Gemäß dem Motto in der heiligen Schrift: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter euch war auch der Chor versammelt. Wunderbare Texte, das gemeinsame Singen und ein beeindruckendes Gotteshaus ließen spüren, dass es ein Leben in Fülle, trotz Corona gibt. Keiner muss seinen Weg alleine gehen und man kann es spüren und erfahren, dass Gott auch in schwierigen Zeiten jeden begleitet.

Mit den Stücken „Nada te turbe“, „Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens“, der gesanglichen Aufforderung „Richtet euch auf“, dem Stück „Herr, ich komme zu dir“ und weiteren Liedern spendete sich der Chor selbst Trost, Mut und Zuversicht. Insbesondere das Lied „The God of Second Chances“ machte deutlich, dass Gott allen Menschen eine zweite Chance gibt, die es zu nutzen gilt.

Klaus Baumann und seine Mitstreiter fanden zu all den Liedtexten die passenden Worte, während Ellen und Anika Schwab zusammen mit Dietger Stolz, Michael Henk und René Kremser die Chorleiter am Klavier auf ihren Instrumenten begleiteten.

Herzliche Worte des Dankes an die Adresse der Chorleiter, Musiker und alle Helfer, ein nicht endender Applaus und manche Träne in den Augen machten deutlich, dass auch Corona den Chor „Maranatha“ mit all seinen Sängerinnen und Sänger nicht aus der Bahn wirft und er seinen Weg weitergehen wird.

Ob es im Frühjahr 2022 wieder öffentliche Gottesdienste mit „Maranatha“ geben wird, wird sich noch zeigen. Sicher ist aber, dass „Maranatha“ in den Herzen seiner Sängerinnen, Sänger, Musiker und Fans weiterschlagen wird, trotz Corona!

(Text + Fotos: W.Weniger)

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Maranatha - Herbstphase 2021 unter Coronabedingungen.

Maranatha - Herbstphase 2021 unter Coronabedingungen.

Auch wenn es Pandemie bedingt nach außen hin etwas still geworden ist um den Chor
„Maranatha“, sein Herz schlägt und man ist voller Leben, Hoffnung und Ideen.
Sich wieder zu treffen, miteinander zu singen und gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern
ist für Sängerinnen, Sänger und Chorleiter ein großer Wunsch, der sich mit gewissen
Einschränkungen im Oktober und November erfüllen wird.
Die Chorleiter Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser und Jochen Schwab haben hierfür ein
Konzept für eine kleine, feine und schlichte Herbstprobephase entwickelt, die der Zeit und
ihren Regeln angemessen ist.
Sängerinnen und Sänger sind, beginnend ab dem 3. Oktober, zu vier Proben in die Kirche St.
Valentin in Limbach eingeladen, um danach mit dem Geprobten einen Wortgottesdienst im
eigenen Kreis zu feiern. Die Proben finden am 03.10., 10.10., 24.10. und 07.11. jeweils von
17:30 - 19:30 Uhr statt, der gemeinsame Wortgottesdienst am 14.11.2021 um 17:30 Uhr.
Die Pfarrkirche St. Valentin bietet auf Grund ihrer Größe die Voraussetzung, um den derzeit
geltenden Regeln gerecht zu werden. Zutritt zu den Proben und dem abschließenden
Gottesdienst haben nur angemeldete Personen. Es gelten die 3G-Regeln. Alle notwendigen
Nachweise sind vor Zutritt, soweit nicht bei der Anmeldung erfolgt, vorzulegen. Der
Hygieneplan und aktuelle Informationen werden wenige Tage vor der ersten Probe per Mail
zugesandt.
Anmeldungen sind in Kürze unter: anmeldung@chor-maranatha.de möglich.

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Gedenken an Pfarrer Werner Bier

Am Sonntag, 21. März 2021 ist Pfarrer Werner Bier im Alter von 81 Jahren verstorben. Sein überraschender Tod erfüllt viele von uns mit Trauer.

Als Vollblut-Seelsorger, Dekan und Pfarrer von Buchen hat er den Chor Maranatha lange vielgestaltig begleitet. Wir haben ein Zeichen der Erinnerung, Wertschätzung und Dankbarkeit für den Chor-Maranatha zusammengestellt (siehe Vorschaubild links bzw. PDF).

 

Wir wünschen allen Freundinnen und Freunden von Maranatha eine gute Karwoche und ein gesegnetes Osterfest!

 

Johannes Brennfleck, Simon Schmeiser, Jochen Schwab

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Herbst 2020

Update zum internen Gottesdienst

Liebe Freunde von Maranatha,

bereits in wenigen Tagen werden wir uns nach langer Zeit zu einem internen Gottesdienst wiedersehen. Wir freuen uns sehr, dass dies unter den gegebenen Umständen möglich ist und ihr euch dazu angemeldet habt!

Nun kündigt sich in den kommenden Tagen der Herbst an – dennoch werden wir den Gottesdienst bei jedem Wetter feiern.

Wenn es die Witterung zulässt, bleibt es beim ursprünglich vorgesehenen Veranstaltungsort auf der Wiese unterhalb des Pfarrheims in Hollerbach. Ansonsten treffen wir uns in der Röckelscheune. Diese befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Kirche St. Johannes in Hollerbach. Denkt daran, dass die Röckelscheune unbeheizt ist. Warme Kleidung oder eine Decke könnten also notwendig sein.

 

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Nachmittag!

Herzliche Grüße

Jochen, Johannes, Simon

Neues zu Maranatha im Herbst 2020

Liebe Freunde von Maranatha,

wir leben in bewegten Zeiten. Corona hat unsere Gesellschaft in den vergangenen Monaten sehr gefordert, aber auch große Solidarität hervorgerufen. Maranatha hat durch die vorzeitige Beendigung der Frühjahrsphase seinen Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus geleistet. Das Singen in Chören ruht seither fast überall. Wir halten die Entscheidung für richtig.

Nun stehen wir vor der Herausforderung, die drohende zweite Welle abzumildern. Eine Herbstphase 2020 wird nicht möglich sein. Doch wir bleiben zuversichtlich, haben Pläne für das Jahr 2021 und möchten mit euch allen die so wichtige Gemeinschaft jeder Phase – nun eben auf andere Art und Weise – erleben.

Dazu laden wir euch am 27.09.2020 um 15:00 Uhr zu einem Freiluftgottesdienst auf die Wiese unterhalb des Pfarrheims in Hollerbach ein (Holunderstraße 1, 74722 Buchen-Hollerbach). Im Rahmen der momentan geltenden Regeln möchten wir Raum für Begegnungen, Gespräche und das gemeinsame Gebet schaffen, um eben jenes Gemeinschaftsgefühl zu erleben und so zuversichtlich in die kommende Zeit gehen zu können.

Wir sind sehr froh, mit dieser Veranstaltung einen Rahmen gefunden zu haben, der die Corona-Richtlinien der Erzdiözese Freiburg erfüllt und so entsprechend genehmigt werden konnte. Im Zuge dessen benötigen wir im Falle eurer Teilnahme bis zum 24.09.2020 unbedingt eine Anmeldung unter folgender Mailadresse: info@chor-maranatha.de. Vielen Dank!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen an diesem Tag!

Herzliche Grüße

Jochen, Johannes, Simon

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Neues zu Maranatha im Herbst 2020 (aktualisiert)

Es gibt Neuigkeiten für den Herbst 2020.

 

Details gibt es auf der Extra-Seite zum internen Freiluftgottesdienst als Herbstphasenersatz.

Unter anderem auch der Hinweis was passiert bei schlechtem Wetter...

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Zu Covid-19-Zeiten

Maranatha-Gottesdienst in CoVID-19 Zeiten

Ein Virus hat in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens die Welt auf den Kopf gestellt. Das gesellschaftliche Miteinander stellt derzeit die Menschen auf eine harte Probe und vieles ist nicht mehr, wie es einmal war.

Wie unzählige andere Chöre, stellte auch „Maranatha“ seine Proben ein. Termine wurden gestrichen und eine wohltuende Gemeinschaft fehlt vielen Sängerinnen und Sängern.

Um diese Gemeinschaft, wenn auch nur für kurze Zeit, zu aktivieren und wieder spüren zu lassen, haben die Chorleiter Jochen Schwab, Johannes Brennfleck und Simon Schmeiser am vergangenen Sonntag alle Sängerinnen, Sänger und Musiker zu einem Open Air Wortgottesdienst nach Hollerbach eingeladen.

Trotz Abstand und Einhaltung von Hygieneregeln war es für alle ein schönes Erlebnis, sich in dieser Gemeinschaft wieder zu sehen, getragen von der Hoffnung, dass es im kommenden Jahr wieder Probenphasen, Gottesdienste oder Konzerte geben wird.

Chormitglied Klaus Baumann hatte als Wortgottesdienstleiter wunderschöne, wie nachdenkliche Texte zusammengetragen, die von Mitgliedern des Chores vorgetragen wurden. Träume, Hoffnung und Realität hatten dabei ebenso ihren Platz, wie die wunderbare Musik und Lieder, gespielt von einer „kleinen Besetzung“ und gesungen von Solosängern.  

Und wie brachte es Chormitglied Klaus Baumann zusammen mit seinen Mitstreitern auf den Punkt: Träumen gehört zum Menschsein wie das tägliche Brot. Ohne Träume versiegt die Hoffnung und vertrocknet der Glaube. Träume öffnen den Horizont, malen Bilder einer erstrebenswerten Zukunft und wecken die Zuversicht. Es lohnt sich den Glauben am Leben zu halten, insbesondere dann, wenn einem die Gegenwart mit Verzweiflung bedroht.

Passend, wie aus Gottesdiensten mit dem Chor gewohnt, die Liedauswahl der Chorleiter. Und wenn auch nur das Mitsingen des Refrains für alle „erlaubt“ war, es erklang wieder „Maranatha“.

Die Fürbitten galten an diesem Nachmittag all denen, für die Covid-19 Krankheit, Schmerzen, Tod und große Not gebracht hat. Nicht vergessen wurden auch jene, die all den Notleidenden auf der ganzen Welt zu Seite stehen oder Opfer von Terror, Einschüchterung, Gewalt oder Krieg sind. Ebenso gedachte man allen verstorbenen Chormitgliedern, mit denen man durch Maranatha im Leben verbunden war.

Mit dem Segenslied in einer Vertonung von Jochen Schwab und Segenworten voller Hoffnung und Zuversicht endete der Wortgottesdienst im Freien.

Jochen Schwab dankte am Ende allen für ihr Kommen, insbesondere denen, die bei der Vorbereitung und Durchführung halfen. Die Planungen für 2021 liegen in der Schublade und wenn es Corona zulässt, will man spätestens im Herbst mit einem großen Konzert für die „Helden der Corona-Krise“ im 30. Jahr des Chores Maranatha wieder präsent sein. Und auch die Wiese unterhalb des Pfarrheimes von Hollerbach, wird sowohl im Frühjahr wie auch im Sommer und Herbst genug Platz bieten, zu einem Gottesdienst „für“ Maranatha.

Fotos: Wolfgang Weniger

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Frühzeitiges Ende der Probephase im Frühjahr 2020

Maranatha im Frühjahr 2020 im Zeichen von COVID-19 (Coronavirus)

Maranatha hat sich entschlossen die aktuelle Probephase vorzeitig zu beenden.

Details unter https://www.chor-maranatha.de/corona.html

Wir sehen uns dann hoffentlich alle im Herbst wieder zur nächsten Phase!

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Externer Hinweis: Onlinegottesdienste der Seelsorgeeinheit Buchen

Externer Hinweis: Onlinegottesdienste der Seelsorgeeinheit Buchen

Die Seelsorgeeinheit bietet in den Zeiten der COVID-19 bedingten Kontaktsperre Onlinegottesdienste und -Meditationen als Livestreams/Aufzeichnungen auf Youtube an. Die Termine sind auf der eigens dafür eingerichteten Webseite https://www.buchen-gemeinsam.de abrufbar.  Der direkte Link zum YouTube Kanal der Pfarrgemeinde Buchen ist https://www.youtube.com/channel/UCYkWrZjB4GfOj45pK8CdxjA/

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Maranatha in Retzbach und Buchen

Pressebericht zum ersten Gottesdienstwochenende der Herbstphase

ww. Buchen. Die Schönheit und die Größe der Schöpfung und die Verantwortung der Menschen für deren Erhalt bildete musikalisch, visuell aber auch in nachdenklichen Worten und Gedanken den Inhalt von Gottesdiensten in Retzbach und am Sonntag in Buchen, zu dem der Chor „Maranatha“ eingeladen hatte.

Passend zu dieser Thematik, hatten die Chorleiter Jochen Schwab, Johannes Brennfleck und Simon Schmeiser eine wunderschöne Liedauswahl zusammengestellt, während sich Jugendliche aus dem Dekanat Buchen zusammen mit Kaplan Julian Donner und Gemeindereferentin Birgit Allabar mit diesem Thema auseinandersetzten und den ansprechenden Gottesdienst inhaltlich gestalteten. Die Zerstörung der Erde und das was jeder Einzelne dagegen tun kann bildete aber ebenso das Thema einer begleitenden Kunstausstellung mit Fotoarbeiten von Schülern der Realschule Obrigheim, dem Burghardt-Gymnasium, der Karl-Trunzer-Schule, der Gemeinschaftsschule und der Abt-Bessel-Realschule aus Buchen im Eingangsbereich der Kirche.

Mit dem „Earth Song“ von Michael Jackson, wohl einem der bekanntesten Lieder zu diesem Thema, eröffnete Maranatha stimmgewaltig und musikalisch perfekt ergänzt, den Gottesdienst in Buchen, wie am Tag zuvor in der Wallfahrtskirche in Retzbach. Stephanie Biemer übernahm dabei den Solopart und stand stimmlich wie im Ausdruck dem Original ebenbürtig gegenüber. Kaplan Julian Donner eröffnete den feierlichen Gottesdienst, bevor Maranatha mit „Wäre Gesanges voll unser Mund“ seine erste musikalische Botschaft zum Schutz unseres „Erdenhauses“ präsentierte.

Nach der gekannten Schöpfungsgeschichte aus dem Buch Genesis, präsentierte „Maranatha“ passend dazu das Lied „Herr, du hast die Welt gestaltet“ mit dem man Gott hierfür sein Lob und seinen Dank ausdrückte. Und auch im „Halleluja - Dank sei Dir“ von Gregor Linßen, einem der bekanntesten Komponisten Neuer Geistlieder Lieder, dankte man Gott, dessen Geist die Erde erfüllen möge, um die Herrlichkeit des Himmels wahr werden zu lassen, der an jedem Ort der Erde in der Schöpfung zugegen ist.

Im Predigtgespäch setzten sich Julian Pföhler, Jonas Götz, Franzi Früh, Felix Müller, Pauline Kern und Markus Rathke mit dem Thema auseinander. In ihrer kritischen Betrachtung untermauerten sie, dass der Klimawandel durchaus auch ein Luxusproblem ist und auch das Herrschen über die Erde und damit die Lebensweise jedes Einzelnen im Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte richtig zu verstehen ist. Weitere Thematik waren die Ausbeutung der Meere und des Bodens und wie man sich durch Geld oft genug ein gutes Gewissen schafft. Über allem stand dabei die Frage „Wie willst du leben?“, um die Erde zu einem besseren Ort zu machen.

In den Fürbitten betete man für all die Menschen, die mit ihrem Engagement die Schöpfung bewahren aber auch durch die Ausbeutung in vielfältiger Weise darunter leiden und legte für jede Bitte ein Weihrauchkorn in die Glutschale.

Noch deutlicher wurde der Chor mit „Diese Erde lasst uns lieben“ und der damit verbunden Bitte, diese Erde zu lieben, zu schützen und zu tragen. Dass ein Rap auch durchaus in einem Gottesdienst passt, machte „Maranatha“ mit „Herr, deine Güte reicht“ deutlich, bei dem die jungen Rapper Thorben Schriever und Katharina Kögel sich wortgewaltig Gehör verschafften.

Auch die weiteren Stücke von „Maranatha“ waren passend zum Thema der Schöpfung und einem Handeln, das der Schöpfung dient. Dabei konnte der Chor sein klangliches wie stimmgewaltiges Potential zur Freude der zahlreichen Gottesdienstbesucher voll ausschöpfen. Die Arrangements für die Band durch die Chorleiter verbanden letztlich Stimme und Klang zu einem wohlklingenden Ganzen.

Mit den Schlussstücken „Was soll aus dieser Erde werden?“ und dem „Heal the World“ endete sowohl in Retzbach als auch in Buchen ein beeindruckender Gottesdienst, der die Gottesdienstbesucher über die Musik, Texte und eine kleine Kunstausstellung wach rüttelte, sich der Verletzlichkeit der Schöpfung bewusst zu werden und munterte auf, seinen ganz persönlichen Beitrag zum Erhalt zu leisten. Langanhaltender Applaus und lobende Worte brachten die Wertschätzung gegenüber dem Chor, den Musikern und den jungen Menschen, die sich um eine ansprechende Gestaltung kümmerten, zum Ausdruck.

Wer „Maranatha“ mit seiner Klangvielfalt und das junge Team um Kaplan Julian Donner und Gemeindereferentin Birgit Allabar noch einmal erleben möchte, ist am kommenden Wochenende nach Limbach und Osterburken eingeladen. In Limbach beginnt der Gottesdienst am Samstag in der Pfarrkirche St. Valentin um 18.30 Uhr und am Sonntag den 24. November in der Pfarrkirche St. Killian in Osterburken um 10.30 Uhr.

 

Fotos (Auswahl): Wolfgang Weniger

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Einladung zur Herbstprobephase 2019

Probenbeginn Maranatha Herbst 2019

Nur noch wenige Wochen und der Chor Maranatha startet am 22. September in die neue Herbstprobephase. Hierzu sind nicht nur die „alten Hasen“, sondern auch neue Sängerinnen und Sänger mit Freude am gemeinsamen Singen von Neuen Geistlichen Liedern willkommen. Neben wunderschönen Liedern und der einzigartigen musikalischen Begleitung, steht „Maranatha“ auch für eine ganz besondere Chorgemeinschaft in der Alt und Jung seinen Platz findet.

Schwerpunkt in diesem Herbst werden Lieder und Musik zu den Themen Nachhaltigkeit und Schöpfung sein. Den Abschluss der Probephase bilden Gottesdienste, gemeinsam mit jungen Erwachsenen und dem Dekanatsjugendseelsorger, in Retzbach, Buchen, Limbach und Osterburken.

Die insgesamt 8 Proben finden, mit Ausnahme eines Probennachmittages am 27. Oktober, immer sonntags um 17.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Oberneudorf statt.

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Herbstphase 2019 - Schöpfung und Nachhaltigkeit

Laudato si

Zeit für dich. Zeit zu Bleiben. Zeit zum Nachdenken.
Zeit zum nix tun. Zeit zum Aufbau. Zeit zum Mut.
Zeit zur Zeit:

 

Gottesdienste zum Thema Schöpfung und Nachhaltigkeit.

Musikalisch gestaltet vom Chor Maranatha

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Herbstphase 2019 - Schöpfung und Nachhaltigkeit

Liebe Sängerinnen und Sänger

Am 22.9.2019 startet die nächste Probephase von Maranatha.
Alle Proben finden im Dorfgemeinschaftshaus Oberneudorf statt. Beginn um 17.30 Uhr.

Der Wimpina-Saal steht aus Gründen des Brandschutzes zur Zeit nicht zur Verfügung.

Wir freuen uns auf viele Sängerinnen und Sänger, die bei diesem Projekt zum Thema Schöpfung und Nachhaltigkeit mitmachen.

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Frühjahrsphase 2019

ww. Buchen. Nächstenliebe und ein solidarischer wie respektvoller Umgang mit dem Nächsten standen im Mittelpunkt von zwei Gottesdiensten, bei denen der Chor „Maranatha“ am vergangenen Wochenende in Reicholzheim und in Buchen Gottesdienstbesucher begeisterte und bleibende Eindrücke hinterließ.

Am Samstag war „Maranatha“ zu Gast in Reicholzheim, wo man gemeinsam mit dem Chor „Klangfarben“ einen ökumenischen Dankgottesdienst anlässlich dem 15-jährigen Bestehens der „Aktion Regenbogen für leukämie- und tumorkranke Kinder Main-Tauber e.V. feierte. Zelebranten des Gottesdienstes waren evangelischer Pfarrer Ortwin Englert und Pater Joachim Seraphin, die in ihren Worten den Menschen und seine Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt stellten. Klangstark und voller Begeisterung verstand es dabei „Maranatha“ mit seiner Musik und seinen Liedern die Menschen zu berühren. Gemeinsam mit dem Chor „Klangfarben“ bot sich nicht nur ein farbenprächtiges Bild im Altarraum, sondern auch eine Klangvielfalt, die in der Pfarrkirche St. Georg dank einer wunderbaren Akustik besonders zur Geltung kam. Michael Bannwart gab wertvoller Einblicke in die segenreiche Arbeit der Aktion Regenbogen, die mittlerweile mit mehr als 100.000 € die betroffenen Kinder und deren Eltern unterstützte. Wie die finanzielle Hilfe verwendet wird schilderte sehr beeindruckend Prof. Dr. Gerhard Schlegel vom Universitätsklinikum Würzburg, der seinen bewegenden Dank hierfür zum Ausdruck brachte. Die Spendenkörbe in der Kirche und beim gemeinsamen Beisammensein in der Winzergenossenschaft kamen ebenfalls der Aktion zugute. Auch musikalisch war der Gottesdienst etwas Außergewöhnliches, denn es ist schon beeindruckend, wenn die Begeisterung der Chorsänger auf die Gottesdienstbesucher überspringt, die stehend, klatschend und mit ihrer Stimme den Chorklang beeindruckend erweiterten.

Am Sonntagmorgen sorgte „Maranatha“ in Buchen für Gänsehaut und Begeisterung. Mit dem Lied „Tastend nach Licht“ eröffnete der Chor den Gottesdienst gemeinsam mit Dekan Johannes Balbach. Auch in dieser Probephase hatten die Chorleiter Jochen Schwab, Johannes Brennfleck und erstmals Simon Schmeiser ein ansprechendes Repertoire zusammengestellt, das mit seinen Liedtexten, den unterschiedlichsten Rhythmen und einer wundervollen Musik den Glauben und die Liebe Gottes zu den Menschen auf beeindruckende Weise in die Herzen der Gottesdienstbesucher brachte. Dem mitreisenden „Glory be to God on high“ zum Gloria folgte das einfühlsame „Herr, lenke du mein Herz“ nach einem Text von Edeltraud Reeb und der Musik von Jochen Rieger.

Die Fernsehsendung „Wer wird Millionär“ gab Dekan Balbach die Vorlage zu seinen Fragen in der Predigt, welche die Liebe der Menschen zueinander in den Vordergrund stellte. Die Liebe ist das Erkennungszeichen der Christen. Sie steht für einen solidarischen und respektvollen Umgang. Hier hilft kein Joker, denn das Herz und der Verstand sind dabei gefragt.

Träumerisch und nachdenklich, die Stücke „Herr ich komme zu dir“, „Deine Spur im Sand“ und dem Wunsch „May the Lord send angels“, die uns Menschen auf unserem Weg durch Leben führen, uns Tag für Tag mit Liebe umgeben und uns die Hand reichen, wann immer der Mensch sie braucht.

Mitreißend dann gegen Ende des Gottesdienstes mit „Wenn nicht jetzt, wann dann“ und damit der Aufforderung jetzt etwas zu tun, für eine freie und neue Welt.

Dankesworte von Dekan Johannes Balbach und ein langanhaltender Applaus am Ende des Gottesdienstes zeigten erneut, dass es „Maranatha“ auch weiterhin versteht, Menschen mit seinem Gesang und Musik zu begeistern. Mit „Heal the Word“ und „Love“ von den Beatles als Zugabe, bedankte sich der Chor auf seine Weise bei den vielen Gottesdienstbesuchern, die dem Chor seit mehr als 25 Jahren begleiten und letztlich Ansporn für Chorleiter, Musiker, Sängerinnen und Sänger sind, damit der Funke der Begeisterung weiterhin strahlend leuchtet.

Am 22. September startet die neue Probephase des Chores, zu der alle mit Freude am Singen in einer außergewöhnlichen Gemeinschaft eingeladen sind.

(Fotoauswahl: Wolfgang Weniger)

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Mit Stimmgewalt gegen Hass und Krieg

Mit Stimmgewalt gegen Hass und Krieg

Buchen / Neckargerach. Unter dem Motto „Zwischen Krieg und Frieden“ standen am vergangenen Wochenende zwei Gottesdienste in Buchen und Neckargerach. Die Klangvielfalt des Chors „Maranatha“ und die thematische Auseinandersetzung von Jugendlichen aus Buchen zu diesem Thema sowie eine von Schülern gestaltete Fotoausstellung, machten sie zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

Das Ende des Ersten Weltkrieges vor genau 100 Jahren, der ganz Europa mit Tod und unendlichem Leid überzog, nahm „Maranatha“ in diesem Herbst zum Anlass, sich über die Musik mit dem Thema Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. So fand, neben den gewohnten neuen geistlichen Liedern, das „RoQuiem“ des britischen Komponisten Paul Barker den Einzug in das Repertoire des stimmgewaltigen Chores, der die traditionellen Texte der Totenmesse beeindruckend mit den Klangwelten einer Rockband verbindet.

Zu Beginn des Gottesdienstes erscheint die Welt noch wunderbar friedlich und ein kleines Mädchen hört sich lächelnd das Kinderlied Frère Jacques auf seiner Spieluhr an, bis der betörende Lärm von Schüssen und Kanonendonner über das Schlagzeug den scheinbar sicheren Frieden durch Krieg jäh beendet. Diesen totbringenden Lärm beantwortet der Chor mit dem traditionellen „Kyrie“, in dem die ewige Ruhe und das Erbarmen Gottes für all die Verstorbenen erfleht wird. Mit viel Einfühlungsvermögen führen die Chorleiter Jochen Schwab und Johannes Brennfleck abwechselnd ihren Chor und Band, die mit Streichern, Blechbläsern und E-Gitarre in diesem Herbst nahezu auf Orchesterstärke angewachsen ist.

Auch Kaplan Julian Donner gedenkt in seiner Gottesdiensteröffnung dem Ende des Weltkrieges und mahnt die Kriege und Krisen auf der ganzen Welt an, in deren Folge Flüchtlingsströme nun den Frieden hier und anderswo zu stören scheinen. So spannt sich letztendlich der Bogen „Zwischen Krieg und Frieden“.

Jochen Schwab schrieb die Musik zum „Trostlied am Abend“ beim Zwischengesang des Chores. Er vertonte damit den Text von Jochen Klepper, der als Theologe, Journalist und Dichter wunderbare Texte hervorbrachte und sich aus Verzweiflung über die bevorstehende Deportation zusammen mit seiner jüdischen Frau und deren Tochter 1942 das Leben nahm.

Schon in der Lesung von Gemeindeassistentin Birgit Allabar und im Evangelium ging es um die Friedensstifter, denn sie werden Kinder Gottes genannt. Sie hatte sich gemeinsam mit Kaplan Donner und jungen Menschen mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Sie setzten an Stelle der Predigt vielen gängigen Klischees gegenüber den Flüchtlingen, infolge der Kriege und Krisen weltweit, Fakten gegenüber und mahnten letztendlich an den fehlenden Frieden an vielen Orten und in vielen Herzen der Menschen.

Maranatha“ folgte dem Aufruf über das Lied „Nie mehr“ von Gregor Linßen. Mehr als 100 Stimmen mit der wunderbaren Klangvielfalt der Musiker forderten auf: „Nie mehr wollen wir Hass im Herzen spürn. Nie mehr werden wir Angst im Schilde führn. Nie mehr wird die Liebe uns verloren gehen. Nie mehr, nie mehr“.

In den Fürbitten trugen die Jugendlichen ihre Wünsche nach Frieden vor und zündeten Kerzen an. Diesen Wunsch und eine unter die Haut gehende Stimmung wusste auch Maranatha weiterhin musikalisch beeindruckend fortzusetzen. Einem rockig, mitreisenden „Sanctus“ aus der Totenmesse folgt das „Benedictus“. Dem wunderbaren einfühlsamen Klang der Frauenstimmen folgte die kräftige Ergänzung von Bass und Tenor und vervollkommneten das Werk von Paul Barker. Dem „Agnus Dei“ folgte die Aufforderung „Stay with me“ zur Kommunion und damit der Bitte bei uns zu bleiben und uns zu beschützen. Mit einem weiteren Stück aus der Feder von Gregor Linßen „Wo beginnt der Weg zu dir“ gab der Chor zu verstehen, dass sein Reichen schon hier auf Erden beginnt.

Am Ende dankte Kaplan Julian Donner in Neckargerach wie in Buchen allen „Akteuren“, welche die beiden Gottesdienste zu einem mahnenden aber ebenso nachdenklichen und beeindruckenden Erlebnis werden ließen. Auch wenn der Erste Weltkrieg vor 100 Jahren endete, hat sich die Hoffnung auf dauerhaften Frieden bis heute nicht erfüllt, so Kaplan Donner.

Mit „In Paradisum“, der musikalischen Begleitung ins Paradies, setzte „Maranatha“ einen weiteren sängerischen wie musikalischen Höhepunkt und die Gottesdienstbesucher drückten mit einem nicht enden wollenden Applaus sowohl in Neckargerach als in Buchen die Forderung nach Zugabe aber auch ihre Dankbarkeit aus, insbesondere den Chorleitern Jochen Schwab und Johannes Brennfleck, die mit ihrem Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Region rund um Buchen und den Musikern seit mehr als 27 Jahren ihren Glauben musikalisch verkünden. we

Fotos: Wolfgang Weniger

 

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Herbstphase 2018: RoQuiem

Auch diese Phase steht wieder unter einem ganz besonderen Motto und wird besonders gestaltet werden. Auf den Tag genau am 11. November vor einhundert Jahren endete der Erste Weltkrieg. Maranatha möchte dieses Gedenkjahr musikalisch begehen und gleichzeitig ein Zeichen setzen für den Frieden mit einem besonderen Werk: Paul Barker: „RoQuiem – Ein Rock-Requiem“. Paul Barker greift die traditionellen Texte der Totenmesse auf und verbindet sie mit den Klangwelten einer Rockband mit Chor. Mit diesem Werk und weiteren Chorstücken gestalten wir dann im Herbst zwei Gottesdienste.  

 

Wir laden ganz herzlich ein an diesem Chorprojekt teilzunehmen! Eingeladen sind alle, die gerne in einem großen Chor singen und Spaß an moderner, christlicher Chormusik haben - bitte ladet auch eure Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen... ein. Maranatha ist eine sehr offene Gemeinschaft, zu der jederzeit neue Sängerinnen und Sänger dazukommen können!


Samstag, 10. Nov., 18:30 Uhr in St. Afra Neckargerach                       
Sonntag, 11. Nov., 19:00 Uhr in St. Oswald Buchen

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Gottesdienste mit einem musikalischen Erlebnis

Gottesdienste mit einem musikalischen Erlebnis

Generalprobe in Oberneudorf
Buchen/Neckargerach.Zu zwei Gottesdiensten mit einem musikalischen Erlebnis lädt der Chor „Maranatha“ am Samstag, 10. November, um 18.30 Uhr in die Kirche St. Afra nach Neckargerach und am Sonntag, 11. November, 19 Uhr nach Buchen in die Kirche St. Oswald ein.

Das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und eine Welt, die in einer scheinbar unsicheren Zeit immer wieder den Frieden sucht, haben den Chor dazu bewogen, sich auch über die Musik mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

 
 

Kaplan Julian Donner aus Buchen hat sich mit jungen Menschen darauf und die Gottesdienste vorbereitet. Passend dazu, wird „Maranatha“ das „RoQiem“ von Paul Barker im Rahmen der Gottesdienste aufführen.

Der britische Musiklehrer und Komponist Barker greift dabei die traditionellen Texte der Totenmesse auf und verbindet sie mit den Klangwelten einer Rockband. Deshalb wird die Band von „Maranatha“ fast auf Orchesterstärke erweitert.

Chorleiter Jochen Schwab und Johannes Brennfleck haben „Maranatha“ in den vergangenen acht Wochen aber nicht nur auf dieses einmalige Werk, sondern auch auf traditionelle, neue und geistliche Lieder vorbereitet.

 

 

05. November 2018 Autor: we

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Spendenübergabe an die Psychosoziale Notfallversorgung im Neckar-Odenwald-Kreis

Foto: Wolfgang Weniger (v.l. 1. Vors. d. Fördervereins Michael Genzwürker, Delegation
Maranatha, stellv. Vors. d. Fördervereins Christian Nordmann)

Buchen. „Erste Hilfe für die Seele“ leistet die Psychosoziale Notfallversorgung im Neckar-Odenwald-Kreises bereits seit 15 Jahren. Eine segenreiche Arbeit, die neben viel menschlichem Einfühlungsvermögen und richtigen Worten aber auch finanzielle Mittel benötigt. Am vergangenen Freitag konnte eine kleine Delegation des Chores Maranatha beim Jahresabschluss der PSNV eine Spende von 600,00 € überreichen, um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen.

Etwas für Herz und Seele tut sicherlich auch der Chor Maranatha mit der Gestaltung von Gottesdiensten. Und so war es eine Selbstverständlichkeit, den Wortgottesdienst anlässlich dem 15-jährigen Bestehens der PSNV im NOK am 12. November musikalisch mitzugestalten. Bei der Spendenaktion am Ende der Wortgottesfeier kamen 600,00 € zusammen, die am Freitagabend offiziell überreicht wurden.

Michael Genzwürker, Vorsitzender des Fördervereins der PSNV im NOK, begrüßte die Delegation und gab den Anwesenden einen kleinen Einblick in das Tun des Chores. Auch dort „arbeiten“ alle ehrenamtlich und doch ist man auf Spenden angewiesen, da auch hier nicht vermeidbare Sachkosten anfallen. Doch bei diesem Wortgottesdienst stand die Arbeit der Psychosozialen Notfallversorgung im Vordergrund und so war es für den Chor eine Selbstverständlichkeit die am Ende eingesammelte Spende dem Förderverein zukommen zu lassen. Hierfür sprach er dem Chor seinen Dank aus.

Chorleiter Jochen Schwab überbrachte allen Anwesenden die Grüße vom Chor Maranatha, auch im Namen seiner Chorleiterkollegen Magnus Balles und Johannes Brennfleck, die an diesem Abend leider nicht anwesend sein konnten. In seinen Worten der Anerkennung und des Dankes würdigte er die wertvolle Arbeit der PSNV. Natürlich stellte er auch „Maranatha“ vor und lud seinerseits ein mitzumachen, wenn im Frühjahr 2018 die nächste Probephase beginnt. we

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Maranatha im Herbst 2017

Maranatha im Herbst 2017 - Herzliche Einladung zum Zuhören, Mitsingen, Gottesdienst feiern...

Samstag, 11.11.
17.00 Uhr
Mannheim-Seckenheim
St. Ägidius
   
Sonntag, 12.11.
19.00 Uhr
Buchen
St. Oswald
   
Samstag, 18.11.
18.30 Uhr
Schweinberg
St. Andreas
   
Sonntag, 19.11.
17.00 Uhr
Würzburg-Grombühl
St. Josef
   

 

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Maranatha im Frühjahr 2017

Auch für das Jahr 2017 laden wir alle, die Spaß am Singen und an der Musik von Maranatha haben, wieder ein bei uns mit zu machen. Maranatha ist eine große, offene Gemeinschaft, zu der ständig neue Sängerinnen und Sänger dazu stoßen können. Die nächste Gelegenheit dazu ist die Probephase im kommenden Frühjahr, die am Sonntag, den 12. März startet.

Probentermine

jeweils Sonntag, 17.30 Uhr
im Wimpinahaus Buchen:

12.März, 19.März, 26.März, 2.April., 9.April, 23.April, 30.April, 7. Mai, 14. Mai
(keine Probe an Ostern!)

 

Gottesdienste

Sa., 20. Mai
So., 21. Mai
Do., 25. Mai (Christi Himmelfahrt)

Ein kleiner Ausblick in den Herbst 2017

Die Probephase startet am 17. September.

Gottesdienste am 11./12. Nov und 18./19. Nov.

Geplant ist eine Fahrt nach Mannheim am 11. November und nach Würzburg am 19. November.

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Unser Jubiläum: 25 Jahre Maranatha

Unser Jubiläum: 25 Jahre Maranatha

 

25 Jahre besteht „Maranatha“ mittlerweile und wird anlässlich seinem Geburtstag mit einem besonderen musikalischen Geschenk seinen treuen Zuhörern und Fans aber vielleicht auch den nun neugierig Gewordenen ein besonderes Erlebnis bereiten. Unvergessliche Popsongs aus fünf Jahrzehnten deren Texte zum Nachdenken anregen und eine immer noch zeitgemäße Botschaft vermitteln, wird der Chor mit mehr als 100 Stimmen und eigener Band präsentieren. Lieder von The Byrds, Huey Lewis aus den 60ziger Jahren sind dabei ebenso vertreten wie Michael Jackson, Christina Stürmer oder Robbie Williams.

Die zumeist bekannten Lieder erscheinen in einem neuen Gewand und wurden - wie bei „Maranatha“ üblich - für einen großen Chor mit Band arrangiert. Der Eintritt zu diesen beiden außergewöhnlichen Konzerten, bei dem sich in stimmungsvollem beleuchteten Altarraum stille meditative Momente mit stimmgewaltigen Passagen und mitreißen groovigen Songs abwechseln, ist frei.

Das Konzert am 19. November in Buchen findet in der Pfarrkirche St. Oswald statt und beginnt um 20 Uhr. Einen Tag später gastiert der Chor in Osterburken in der katholischen Kilianskirche, wo das Konzert bereits um 17 Uhr beginnt.

Text: Wolfgang Weniger (für den Chor Maranatha)

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Katholikentag in Leipzig

Beladen mit schönen Erlebnissen und dankbaren Begegnungen kehrten die Sängerinnen und Sänger des Chores „Maranatha“ am vergangenen Sonntag vom 100. Deutschen Katholikentag aus Leipzig zurück. Mit ihrer Musik und Liedern waren sie erneut musikalische „Botschafter“ der Region und ließen Kirchentagsbesucher wie Einheimische an ihrer christlichen Botschaft über ihre wunderbarer Musik teilhaben.

Nahezu 80 Chormitglieder reisten am vergangenen Mittwoch nach Leipzig zum 100. Katholikentag, der unter dem Motto „Seht, da ist der Mensch“ stand. Untergebracht in der „68. Schule“, der wohl schönsten Schule der Stadt, fühlte mich sich gleich bestens aufgehoben und umsorgt. Die wunderschöne Stadt Leipzig wie auch das vielfältige Kirchentagsprogramm bot für alle Chormitglieder genügend Gelegenheiten, die „freie Zeit“ nach eigenen Vorlieben zu verbringen.

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Liederbuch Singt! Hofft! Lebt!

Wir sind sehr stolz nach langer Vorbereitungszeit ein eigenes Liederbuch, herausgegeben von Maranatha präsentieren zu können:

Singt! Hofft Lebt! - Geistliche Lieder von Jochen Schwab

In vielen Jahren kreativer Tätigkeit durch Jochen Schwab entstand eine große Sammlung von Liedern für verschiedenste Anlässe, die jetzt erstmals zusammengefasst veröffentlicht werden. Viele helfende Hände in der Redaktion und Rezension und nicht zuletzt die professionelle grafische Aufbereitung durch Balàzs Némethy (www.vonalfriz.com) haben dazu beigetragen, dass ein richtig schönes Liederheft entstanden ist.

Es macht Spaß darin zu blättern - Lieder zu entdecken und zu singen. Die musikalische Vielfalt reicht von rhythmischen NGL bis zu sanften Balladen und eingängigen Weisen. Eine Fundgrube für Sängerinnen und Sänger, Lehrer, Erzieher, Chorleiter, Musiker...

Erhältlich ist das Liederbuch ab sofort bei den Gottesdiensten von Maranatha oder direkt bei Jochen Schwab

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Spendenübergabe Odenwald Hospiz

ww. Walldürn. Anderen mit Musik und Gesang eine Freude bereiten die zu Herzen geht und bewegt, ist für den Chor „Maranatha“ seit nunmehr 25 Jahren eine der schönsten Aufgaben. Das „Ergebnis“ solchen Tuns zeigte sich insbesondere beim Benefizkonzert für das Odenwald Hospiz in Walldürn, zu dem der Chor gemeinsam mit Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern und Angehörigen von Gästen des Hauses vor knapp zwei Wochen in die Pfarrkirche St. Marien eingeladen hatte.

Am vergangenen Dienstag nun, konnte eine kleine Abordnung des Chores im Beisein von Geschäftsführer Thomas Oberst den erfreulichen Erlös von 2.000,00 € aus diesem Konzert an Helmut Greulich, den Vorsitzenden des Fördervereins Odenwald Hospiz e.V., übergeben. Als kleine Zugabe hat man auch jeweils drei Musik-CDs mit dem Titel „Das Leben wählen“ und ebenfalls drei Exemplare des neu vom Chor Maranatha selbst herausgegebenen Liederbuches: Singt! Hofft! Lebt! mit dabei.

Zuvor stellten der Geschäftsführer und der Vorsitzende des Fördervereins das Haus und seine segensreiche Arbeit vor. Jochen Schwab bedankte sich im Namen des gesamten Chores für die Einladung nach Walldürn. Man tat dies sehr gerne, denn auch der Chor wurde durch die bewegenden Worte zwischen den Liedbeiträgen wie der „Begegnung“ mit dieser wunderbaren Einrichtung reichlich beschenkt.
Foto: Wolfgang Weniger

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Benefizkonzert 16.4.2016 Walldürn

ww. Walldürn. Ein Abend musikalischen Genusses und vielen Emotionen bot der Chor „Maranatha“ gemeinsam mit dem Odenwald Hospiz am vergangenen Samstag in der Pfarrkirche St. Marien in Walldürn. Während der Chor „Maranatha“ in der Region und darüber hinaus beileibe kein Unbekannter mehr ist, war die Begegnung aus dem „Leben“ des Odenwald Hospizes, deren segensreichen Arbeit und dem Tod als Teil des Lebens für viele Neuland. Die Verbindung ausgewählter Lieder aus dem vom Chor selbst herausgegeben Liederbuch mit dem Titel: Singt! Hofft! Lebt! und den bewegenden Erlebnissen der in dieser Einrichtung ehrenamtlich Tätigen, Mitarbeitern und Angehörigen machten den Abend zweifelsohne zu einem bleibenden wie dankbaren Erlebnis.

Mit dem Lied „Du bist der Grund allen Lebens“ aus der Messe „Das Leben wählen“ hieß der Chor unter der Leitung von Jochen Schwab und Johannes Brennfleck die zahlreichen Konzertbesucher willkommen. Danach begrüßte auch Pater Josef Bregula OFM den Chor und die Konzertbesucher, unter ihnen stellv. Bgm. Theo Staudenmaier, Pfarrer Karl Kress, sowie den Vorsitzenden vom Förderverein Odenwald e.V. Helmut Greulich und dessen Stellvertreter Heinrich Hennig.

Nach dem erfrischenden „Heilig ist der Gott“ berichteten ehrenamtliche Mitarbeiter von ihren ersten Erfahrungen als „Begleiter“ der Menschen, die sich entschieden haben, ihre letzte Lebensphase in diesem freundlichen von Licht und Wärme erfüllten Haus zu verbringen. Sie berichteten von sehr persönlichen und wertvollen Begegnungen die ihnen, an diesem Abend aber auch den aufmerksamen Zuhörern, lange in Erinnerung bleiben werden. So bekamen die Lieder „Das Leben wählen“ und das „Hab Erbarmen“ unter dem Motto Vertrauen, Trost und Bitte eine ganz neue Bedeutung, gehört der Tod doch wie die Geburt zum Leben.

Lieder unter dem Motto: Hoffnung, Lob und Dank sollten Christen das Vertrauen geben, dass der Tod nicht das Ende ist. Besonders der „Psalm 30“, das vielleicht bedeutendste Lied aus der Feder der Walldürnerin Raphaela Soden, sorgte in der gelungenen musikalischen Bearbeitung von Jochen Schwab, dem gewaltigen Klang des Chores aber auch Sologesang von Bianca Teichmann für Gänsehaut.

Gerade in dieser letzten intensiven und kurzen Zeit findet ganz „viel“ Leben statt, so die Erfahrungen von Pflegekräften des Hospizes. „Im Blick auf die Endlichkeit des irdischen Lebens, sieht man die Welt mit anderen Augen. Das ist ein Geschenk, das uns sterbende Menschen schenken und wir können mit Herz und Hand unsere Sterbenden begleiten und führen bis an das Tor, sie sanft loslassen und ihnen eine gute Reise wünschen“, so ihre bewegenden Worte, die dem Leben durchaus neue Perspektiven geben.
Nahtlos fügte sich der Chor „Maranatha“ in das Themenfeld von Leben, Tod, Freude und Hoffnung und verstand es diesem nicht einfachen Thema wunderbare Akzente der Hoffnung und Freude zu geben.
Für die wohl intensivsten Berührungen der Konzertbesucher mit der Arbeit in dem Hospiz, wo sich Lachen, Trauer, Freude und Tod in den vielfältigsten Formen begegnen, sorgten die Erzählungen von Angehörigen. Sie waren geprägt von Dankbarkeit an die Adresse der Pflegekräfte und der ehrenamtlichen Begleiter, die ihnen durch besondere Fürsorge liebevoll und mitfühlend zur Seite standen und dadurch auch die Angst vor dem Tod nahmen.

Trotz eines nicht einfachen Themas verstand es der Chor mit seinen Liedern und der musikalischen Begleitung den Zuhörern Freude zu schenken, welches die Konzertbesucher mit langanhaltendem Applaus und der Forderung nach mehreren Zugaben deutlich machten.
Mit einem Dank an den Chor Maranatha und den Mut für die nicht einfachen Worte der Betroffenen von Pater Bregula sowie dem Segensgebet seinen evangelischen Mitbruders Pfarrer Karl Kress endete das außergewöhnliche Konzert, zugunsten des Odenwald Hospizes.
Bereits eine Woche zuvor begeisterte „Maranatha“ Gottesdienstbesucher in Assamstadt und Buchen. Am Sonntag war der Chor Gast in Krumbach und erst mit einem Konzert und Gottesdienst beim Katholikentag in Leipzig Ende Mai endet die „Frühjahrsprobephase“, wie der Chor seine acht Wochen der Probezeit für neue Stücke nennt.

Freunde des Chores und seiner Musik sollten sich bereits den 19. und 20. November vormerken. An diesen Tagen wird der Chor anlässlich seines 25-jährigen Bestehens zwei Konzerte mit Stücken geben, die man vielleicht aus Radiosendungen kennt aber dennoch, zumindest vom Text her, ganz gut in das Repertoire geistlicher Lieder und Lieder von „Maranatha“ passen.

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Spendenübergabe für AK Asyl

ww. Buchen. Schon vor zwei Wochen hat der kleine „Weihnachtsnarr“ bei den Aufführungen des gleichnamigen Singspieles mit dem Chor Maranatha, den Kinderchören der Singkreise Franziskus aus Hainstadt und Rückenwind aus Hardheim und einer Schauspielgruppe von Maranatha Kindern alles verschenkt, um Kindern in ihrem Leid und ihrer Not zu helfen. Ein Spendenaufruf bei der Aufführung in der Stadtkirche St. Oswald in Buchen erbrachte das stolze Ergebnis von  1.400,00 €.

So kam der „Weihnachtsnarr“ mit seiner Gefolgschaft und den Chorleitern Jochen Schwab und Magnus Balles stellvertretend für alle Sängerinnen und Sänger am Montag erneut nach Buchen, um im Rahmen des Weltcafés dem Arbeitskreis Asyl diese Spende für seine segensreiche Arbeit zu übergeben. Rita Berberich hatte es geschafft alle ihre Schauspieler mitzubringen, die in ihren wunderschönen Kostümen und den symbolischen Geschenken nun ein weiteres Mal Freude schenken durften. Mitarbeiter des Arbeitskreises bedankten sich für die schöne Idee und die großzügigen Spende, die möglichst vielen Menschen zu Gute kommen soll, die bei uns und im Besonderen in Buchen Schutz und Zuflucht suchen.

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Zeugnis intensiver Probenarbeit - Maranatha im Herbst 2014

Chor „Maranatha“: Musiker gestalteten Gottesdienste in Götzingen, Buchen, Oberwittstadt und Kirchzell

Buchen. "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen". Wer kennt ihn nicht, den Spruch aus dem Matthäus Evangelium, der sonntags in den Gottesdiensten erklingt. Weit mehr als nur Zwei oder Drei waren an den vergangenen zwei Wochenenden in Oberwittstadt, Buchen, Götzingen und Kirchzell in der Kirche, um den Chor "Maranatha" zu erleben. Mit den Stimmen von nahezu 100 Sängern und einer eigenen Band gab der Chor zum Abschluss seiner Herbstprobephase ein beeindruckendes klangstarkes Zeugnis seiner Arbeit.
Pfarrer Trudpert Kern begrüßte den Chor in der Pfarrkirche in Oberwittstadt. Ein "Heimspiel" hatten die Musiker in St. Oswald in Buchen mit den Zelebranten Dekan Johannes Balbach und Pfarrerin Irmtraud Fischer beim feierlichen Abschluss der ökumenischen Bibelwoche.

Maranatha hatte zahlreiche neue Stücke in seinem musikalischen Gepäck, die die Sänger in acht Proben mit Jochen Schwab, Magnus Balles und Johannes Brennfleck einstudierten. Neu dabei: das "Kyrie - Am Ende fängst du uns auf" von Gregor Linßen, dessen Lieder immer wieder des riesige Repertoire des Chores erweitern. Nicht weniger beeindruckend war das musikalische Werk von Jochen Schwab auf den "Psalm 103 - Lobe den Herrn meine Seele". "Gänsehautfeeling" bereitete "You are Mine".Neben Oberwittstadt und Buchen war der Chor auch in Götzingen und in Kirchzell Gast.

In Kirchzell setzte der Chor klanglich und optisch Akzente. Wie schon in den Gottesdiensten zuvor, erklang vor dem Schlussgebet erstmals das "Trostlied am Abend", in einer Komposition von Chorleiter Jochen Schwab. Am Ende ertönte zum ersten Mal das "Komm, Herr, segne uns" nach dem Text und der Melodie von Dieter Trautwein in einem erfrischenden Chorsatz von Wolfgang Klockewitz. Musikalisch beginnt für den Chor nun die Winterpause. Am 22. Februar beginnt die nächste Probephase von "Maranatha" in Buchen.

we © Fränkische Nachrichten, Dienstag, 25.11.2014

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Konzert beim Katholikentag in Regensburg

28. Mai bis 1. Juni 2014

Buchen. Der Besuch von Katholikentagen ist immer ein besonderes Erlebnis. Erst recht, wenn man aktiv dabei mitwirken darf und sein Können einem „internationalen“ Publikum zeigen darf. Der Chor Maranatha nutze diese Gelegenheit beim 99. Katholikentag in Regensburg und konnte mit einem beeindruckenden Konzert zahlreiche weitere Freunde gewinnen.


Obwohl man mittlerweile eine gewisse Katholikentags- und Kirchentagserfahrung hat ist es immer wieder spannend, an welchem Ort das Konzert oder der Gottesdienst sein wird und wieviel Besucher letztendlich Maranatha finden. In Regensburg hatte man von den Organisatoren die Dompfarrkirche Niedermünster im Stadtzentrum zugeteilt bekommen, ideale Rahmenbedingungen.
Am späten Mittwochabend erreichte der erste Bus die Städtische Gewerbeschule, die zusammen mit insgesamt 500 Katholikentagsteilnehmern für drei Tages Unterkunftsort wurde. Statt Hotelzimmer, Klassenzimmer, in dem es sich jeweils 15 Personen auf dem Boden gemütlichen machen konnten. Ein weiterer Bus mit „Maranathaler“ traf am Donnerstagmorgen ein, damit um 17 Uhr der Chor auch in Regensburg mit nahezu 100 Sängerinnen und Sänger den Altarraum füllte.
„Wir wollen singen von Gott und seiner Macht“ war das Motto des Konzerts, wie es bereits die Besucher am 18. Mai in der Basilika von Walldürn erleben durften. Auch in Regensburg band man die Konzertbesucher in gewohnter Weise mit ein, um zumindest bei den Refrains, zu einem richtig großen Chor zu werden. Viele Katholikentagsbesucher fanden den Weg zu Maranatha in die Dompfarrkirche Niedermünster und so wurden erstmals seit Bestehen des Chores, Besucher wegen Überfüllung der Kirche abgewiesen!
Die Auswahl der Lieder, deren instrumentale Begleitung, die Leitung durch Jochen Schwab, Magnus Balles und Johannes Brennfleck und die enorme Klangfülle, begeisterte auch die Konzertbesucher von Regensburg unter dem an diesem Tag verhangenen weiß-blauen Himmel. Stehender, lang anhaltender Applaus zeigten den Sängerinnen und Sänger von Maranatha, dass es sich gelohnt hatte nach Regensburg zu kommen, auch wenn es für einen großen Teil am Donnerstagabend schon wieder zurück in die Heimat ging.
Die „Dauerteilnehmer“ des Chores konnten an den restlichen Tagen das bunte und vielseitige Programm, sowie die vielen freundlichen Begegnungen genießen. Nach dem Besuch des Abschlussgottesdienstes im Station an der Universität ging es, beladen mit den vielfältigsten Eindrücken, wieder zurück in die Heimat.
Die Termine vom Evangelischen Kirchentag in Stuttgart im kommenden Jahr und den nächsten Katholikentag 2016 in Leipzig sind bereits in den Terminkalender eingetragen. Vielleicht klappt es auch hierfür, sich erfolgreich zu bewerben, um den Gesang, die Musik und den Geist von Maranatha weit über die Kirchturmspitzen der Region hinaus zu tragen.              

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Benefizkonzert Sozialstation Walldürn

.... mit einem hervorragend besuchten Benefizkonzert in Walldürn ging die Reihe der Gottesdienste in unserer Region gestern zu Ende. An Christi Himmelfahrt wird Maranatha noch einmal beim Katholikentag in Regensburg ein Konzert gestalten. Hier schonmal ein paar Bilder aus Walldürn:

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Pressebericht zu den Gottesdiensten im Herbst 2013

ww. Hainstadt. „Hier und Heute“ lautet der Titel der neuen Maranatha-CD. Hier und heute, konnten zumindest am vergangenen Samstag, in Hainstadt in der Pfarrkirche St. Magnus viele Gottesdienstbesucher „Maranatha“ erleben.

Grund für eine volles Gotteshaus war neben Maranatha sicherlich auch die Tatsache, dass mit dem Gottesdienst in Hainstadt die Firmvorbereitung der Seelsorgeeinheit Buchen feierlich eröffnet wurde.

So hatte das erste Lied zur Eröffnung „Das Leben wählen“ für die Firmlinge eine besondere Bedeutung, haben sie sich mit dem Schritt zur Firmung doch auch für den weiteren Weg mit Gott entschieden. Und gerade im Kyrie wurde mit dem neuen Stück „Herr wandle um“ deutlich, dass jeder seine Sorgen und Wünsche in Seine Hände legen darf aber dennoch aufgefordert mit Mut und Vertrauen in die Zukunft zu blicken und sich auch selbst bewegen muss. Jochen Schwab schrieb die Musik zu den Versen des unbekannten Schreibers.

Das Vertrauen auf Gott und die Gewissheit von ihm so akzeptiert und angenommen werde wie jeder ist, machte Maranatha in seinen mitreisenden Liedern ebenso deutlich wie Kaplan Markus Obert in seinen einfühlsamen wie Mut machenden Worten.

Maranatha überzeugte erneut mit seiner Vielfalt und einer „gelungenen Mischung“ der Lieder, für die sich neben Jochen Schwab auch die Chorleiter Magnus Balles und Johannes Brennfleck verantwortlich zeichneten. Mit den neuen Liedern „Lean on me“, dem „Heilig“ von der Gruppe RUHAMA, dem facettenreichen „Gott, du bist mein Gott“ und dem Lobpreis „Come on over“ unterstrich der Chor stimmgewaltig sein Niveau und seine Vielseitigkeit. Die eigene Band verschönerte und ergänzte die Stimmen mit einer wohl dosierten Klangvielfalt.

Kaplan Markus Obert verstand es vorzüglich, die Liedtexte mit einer gewissen Leichtigkeit in seine Worte einzubinden oder auf die Lieder hinzuführen.

Am Ende des Gottesdienstes wurden die künftigen Firmanden in den Altarraum eingeladen, während Theresa Noe und die Band von Maranatha von den Sportfreunden Stiller das Mottolied zur Firmung „Hymne auf die“ erklingen ließen.

Pfarrgemeinderatsmitglied Elmar Balles und Kaplan Obert brachten danach ihre Freude über die große Anzahl der Firmanden zum Ausdruck und schenkten Ihnen symbolisch Magnete. Wie bei den Menschen gibt es welche die „mögen“ oder „abstoßen“ und dennoch wird jeder gebraucht und ist wichtig.

Für „Maranatha“ gab es neben Dankesworten auch lang anhaltenden Applaus von den Gottesdienstbesuchern als Zeichen des Dankes und der Anerkennung. Großen Bahnhof gab es am Sonntag auch in Igersheim bei einem Konzert.

Am kommenden Wochenende ist der Chor am Samstag den 16. November um 18.30 Uhr Gast in der Pfarrkirche St. Josef in Eberbach. Am Sonntag den 17. November erklingt „Maranatha“ um 10.15 beim Hauptgottesdienst in St. Andreas in Schweinberg. Und wer „Maranatha“ auch zu Hause genießen möchte, kann dies über die neue CD tun, die man am Ende der Gottesdienste und in Buchen im „Eine Welt“ Laden“ erwerben kann.

Foto: Wolfgang Weniger

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Konzert mit Maranatha in Würzburg

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDrucken Große Unterstützung für Bahnhofsmission durch Benefizkonzert

Bericht in den Bistumsnachrichten Würzburg:

Der Chor "Maranatha" begeisterte rund 800 Zuschauer in Würzburg-Grombühl und sorgte für eine große finanzielle Unterstützung der Bahnhofsmission.

Würzburg (POW) 2142,15 Euro hat das Benefizkonzert mit dem Chor „Maranatha“ zugunsten der Bahnhofsmission in Würzburg erbracht. Der Chor und der Förderverein der Bahnhofsmission waren gleichermaßen überrascht und überwältigt über die mehr als 800 Besucher, die sich in der Pfarrkirche Sankt Josef im Würzburger Stadtteil Grombühl einfanden. Michael Lindner-Jung, Leiter der Würzburger Bahnhofsmission, hieß Chor und Gäste willkommen. „Maranatha“ ließ die Konzertbesucher nicht nur teilhaben und erleben, sondern band sie beim Singen mit ein. Nach dem Segenslied des Chores, dem Segen durch Pfarrer Josef Treutlein und Dankesworten des Vorsitzenden des Fördervereins der Bahnhofsmission, Helmut Fries, entlud sich die Begeisterung mit einem minutenlangen Applaus.

Hinweis: Gerne werben wir weiterhin um Unterstützung für die Bahnhofsmission Würzburg! Hier die Kontodaten:
Förderverein Bahnhofsmission Würzburg e.V. Gemeinnütziger, mildtätiger Verein Liga Würzburg
KtoNr.: 30 10 228
BLZ: 750 903 00

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"Musik voller Licht und Wärme"

„Maranatha“ war in seiner „Heimatkirche“ zu Gast – Zahlreiche neue Stücke wurden vorgestellt – Weitere Konzerte

ww. Buchen. Der „Martinstag“ am 11. November ist für Kinder wie Erwachsene ein besonderer Tag. Während vor den Augen der Erwachsenen vielleicht genussvoll ein Gänsebraten vorbeizieht, denken die Kinder an die Wärme und das Licht ihrer Martinslaternen und damit verbunden die Geschichte des hl. Martin, der den Bettler mit der Hälfte seines Mantels beschenkt und vor dem sicheren Tod bewahrt.
Die Wärme, das Licht und das Schenken prägten am Martinssonntag aber auch den Gottesdienst in der voll besetzten Kirche St. Oswald. Der Chor „Maranatha“ war, wie schon so oft, zu Gast in seiner „Heimatkirche“ und beschenkte aufs Neue die vielen Gottesdienstbesucher in gewohnter Weise mit seiner Musik. Musik voller Licht und Wärme, wie sie Kaplan Markus Obert beschrieb. Musik die Mut zuspricht, Trost spendet und auch immer wieder Hoffnung und Vertrauen in Gott schenkt.
Volle Kirchenbänke zeigten, was Maranatha“ in seinem ersten Lied deutliche machte: „Herr, ich komme zu dir. Voll Vertrauen will ich auf dich schauen, Herr, ich baue auf dich“.
Zahlreiche neue Stücke bestimmten die nun vergangene Probephase. Das Lied „Lord reign in me“ ist eines davon und wird wohl wieder ein kleiner Ohrwurm werden. In seiner fast rockigen Version und mit viel „Temperament“ bestimmt es das Geschehen im Chorraum, mit seinen wieder gut 100 Sängerinnen und Sänger in ihrem feurigen Rot und einer erstklassigen Band. „Damit wir Hoffnung haben“ ist nicht mehr ganz neu und dennoch aktueller denn je, in einer Welt in der viele an ihrer Hoffnungslosigkeit verzweifeln und zerbrechen. Neu im Repertoire das Stück „Unser Gott hat uns erschaffen“, das den Glauben an Gott stärken soll.
Einer der bekanntesten Komponisten von Neuen Geistlichen Liedern ist sicherlich Gregor Linßen. Viele seiner Lieder haben es dem Chor im Laufe der vergangenen 21 Jahre angetan. So auch sein Mottolied zum 2. Ökumenischen Kirchentag „Die Hoffnung bleibt“. Ein Lied voller Hoffnung auf Gottes Wort, ein Lied voller Mut und Zuversicht.
Die Eigenkomposition „Heilig bist Du, heilig Gott“ entstand bereits im Jahr 2009 und fand nun im Repertoire der 43. Probephase wieder einen festen Platz.
Mit „Herr voller Güte und Erbarmen“ wurden Erinnerungen an das Kindermusical „Jona“ wach, mit dem Jochen Schwab in Buchen und beim Katholikentag in Mannheim Gänsehaut, Tränen der Rührung und damit bleibende Erinnerungen hinterließ.
Mit „Unser Suchen nach dem Einen“ und einem verträumten „Segenwunsch“, ebenfalls eine Eigenkomposition von Jochen Schwab, schloss der „offizielle Teil“ des Gottesdienstes in Buchen. Die Chorleiter Jochen Schwab, Magnus Balles, Johannes Brennfleck und Felix Kaiser schufen gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern sowie der Band wieder ein begeisterndes Klangerlebnis, das auch in diesem Jahr Spuren hinterlassen wird.
Die Gottesdienstbesucher überreichten ihren Dank mit viel Beifall, während ihn Kaplan Markus Obert in anerkennende Worte fasste. Seine Worte und die Musik von Maranatha fanden im Gottesdienst zusammen und ließen in St. Oswald Gottes frohe und befreiende Botschaft wortgewaltig und wohlklingend erleben.
Wer Maranatha noch einmal in diesem Jahr erleben möchte, kann dies am kommenden Wochenende tun, wo der Chor am Samstag den 17. November um 19 Uhr in der Kirche St. Mauritius von Königshofen den Gottesdienst musikalisch bereichert.
Am Sonntag den 18. November ist der Chor dann um 17 Uhr in St. Josef zu hören, wo er ein Benefizkonzert zugunsten der Bahnhofsmission Würzburg gibt.

Foto(s):    Wolfgang Weniger

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Jubiläumskonzert 20 Jahre Maranatha im Jahr 2011

Buchen (Sch.) „Der Chor Maranatha erfüllt Herzen: mit Musik, mit Gesang, mit der Hoffnung: Maranatha! Unser Herr, komm!“ – so schrieb Erzbischof Dr. Robert Zollitsch in seinem Glückwunschschreiben zum 20-Jahr-Jubiläum an den außergewöhnlichen, weit über die Dekanatsgrenzen hinaus bekannten, Projektchor „Maranatha“. Auch das Fazit der rund 800 Besucher des Jubiläumskonzertes in der Stadthalle Buchen war einhellig: „Dieser Chor ist einzigartig und klasse!“ Bei toller Atmosphäre spiegelten sich durch die Lieder gleichzeitig Freude und Dankbarkeit wieder. Die Begeisterung war ansteckend und das musikalische Können des imposanten Klangkörpers machte das Konzert zum unbeschreiblich schönen Erlebnis.

Jochen Schwab begrüßte und lud zur musikalischen Zeitreise mittels der Liedauswahl ein. Der Rückblick auf 20 Jahre Maranatha erinnerte an viele, unvergesslich schöne Gottesdienste und Auftritte. Das Jubiläumskonzert unter Leitung des aus Jochen Schwab, Johannes Brennfleck, Magnus Balles und Felix Kaiser bestehenden Dirigententeams, wurde mit dem Lied „Stein für Stein“ musikalisch eröffnet. Zwischen den Liedern gab es von verschiedenen Chormitgliedern immer wieder Hinweise und Erläuterungen, welche Erinnerungen und Anekdoten an die Beiträge geknüpft werden. Das ganze wurde von Bildern auf einer Leinwand ergänzt und untermalt.


An den Beginn des Chores erinnerte das Lied „Alles beginnt mit der Sehnsucht“. Solch eine Sehnsucht hat wohl auch zur Gründung des Projektchores geführt, dessen Entstehung aus dem Freundeskreis „Katakombe“ anlässlich der musikalischen Gestaltung einer Hochzeit heraus entstand. „Aus manchem kleinen Samenkorn wird später ein großer schöner Baum“, heißt es in dem Werk. Aus dem Samenkorn der Gruppe die vor zwanzig Jahren zunächst zwei Gottesdienste in Buchen mit neuem geistlichem Liedgut gestaltete wurde der heutige Chor. Treibende Kräfte bzw. Initiatoren waren bei der Gründung Chorleiter Jochen Schwab, Dietger Stolz und Bernd Morschhäuser. Dazu kam der Leiter des damaligen Singkreises Johannes Brennfleck und Gemeindereferentin Angelika Ott. Am 24. November 1991 fand mit 80 Teilnehmern die erste Probe in der Unterkirche statt. An diese erste Probe erinnerte das folgende, rhythmische und vierstimmige „Kumbaya“.

Damals hätte keiner gedacht, dass von dem Chor, dessen Markenzeichen eine besondere Offenheit ist, zwei Jahrzehnte später bei 40 Probephasen 300 Lieder einstudiert wurden. Als Chorleiter waren für jeweils einige Probephasen Martina Karl und Horst Berger dabei.
Mit vielen Liedern verbinden sowohl die Chormitglieder als auch die Zuhörer besondere Erinnerungen, an einen Stromausfall und die Priesterweihe in Walldürn beispielsweise erinnerte die jubelnde Darbietung „Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum“.
Eine Erinnerung an die Romfahrt im Jahr 2001 war das exzellente „Santo“.

Die nächste musikalische Station war das Jahr 2000. Ab dieser Zeit wurden aus dem Chor heraus immer wieder Texte und Melodien selbst komponiert. So auch Psalm 30 mit Text von Raphaela Soden und Musik von Jochen Schwab. Diese gefühlvolle Komposition stammt aus der Messe „Das Leben wählen“. Raphaela Soden erläuterte die Entstehung und ließ das Publikum an ihren Gefühlen teilhaben.
Als Kanon gemeinsam mit dem Publikum wurde die nächste Eigenkreation „Herr, gib uns Kraft“ (Text: Harald Löffler, Musik: Jochen Schwab) angestimmt. Beim stimmgewaltigen Singen wurde die Kraft Gottes regelrecht spürbar.

Gefühlvoll folgte das Lied „Da wohnt ein Sehnen“. Dieses hoffnungsvolle, zu Herzen gehende Lied, das um die Nähe Gottes auch im Schmerz bittet, ist eng verknüpft mit einer Sängerin. Diese ist seit Gründung beim Chor dabei. Sie schöpfte aus diesem Lied Energie und Kraft in schwerer Krankheit. „Für mich ist Gott bei Maranatha oft spürbar – die Lieder und Menschen bereichern mich“, lautete ihr Bericht zu dieser sehnsuchtsvollen Melodie.
Sehr schön und einfühlsam erklang das „You`ll still be Lord of all“.

Das was Maranatha mit ausmacht, nämlich Glück in die Welt hinauszutragen, das wurde beim folgenden Lied „Glücklich“ (Text Raphaela Soden/Musik Jochen Schwab) musikalisch und schwungvoll verkündet.

Aufgezeichnete Interviews von Bürgermeister Roland Burger und Landrat Dr. Achim Brötel ergänzten die musikalische Zeitreise. Beide zeigten sich beeindruckt von der besonderen Ausstrahlung des Chores. Sie lobten das Glaubenszeugnis über die Konfessionsgrenzen hinweg. „Schön, dass es euch gibt – macht bitte weiter so“, hob der Landrat hervor. „Gerne würde ich auch mal eine Projektphase mitsingen“, erklärte Bürgermeister Burger. Kurzum bekamen Landrat und Bürgermeister ein Maranatha-T-Shirt mit persönlicher Einladung zum Mitsingen. Darüberhinaus galt dem gesamten Publikum die Offerte, einfach mal bei Maranatha mitzumachen.

„Du gabst mir Deinen Namen“ erinnerte der nächste Programmpunkt an das Jubiläum „100 Jahre St. Oswald“. Dieses eindrucksvolle Werk stammt ebenfalls von einheimischen Künstlern, den Text schrieb Christof Kieser und die Musik Christian Roos.
„Du bist gesalbt“ eindrucksvoll erklang das Lied von den Berufungen im Leben der Menschen.
Die Herausforderungen welche die Teilnahme an Kirchentagen immer wieder mit sich bringen ließ der Chor mit dem mitreißenden „Wenn Dein Kind dich morgen Fragt“ (Text Raphaela Soden, Musik Jochen Schwab) Revue passieren. Der Chor sang es beim Kirchentag 2005 in Hannover und beim Mitsingen und Mitklatschen gab es ein wenig Kirchentag-Feeling in der Stadthalle.

Die Noten auf dem Maranatha-T-Shirt stammen aus einer Komposition von Johannes Brennfleck, so erfuhr das Publikum an dieser Stelle, die besinnliche Weise dargeboten von Klavier und Saxophon leitete über zu den Grüßen von Dekan Rüdiger Krauth von der evangelischen Kirche und Dekan Johannes Balbach von der Katholischen Kirche. „Ihr singt mit dem Herzen und legt Gefühl hinein“, lobte Dekan Krauth. Er hob die Größe des Chores und die gute Art des Miteinanders sowie die Projektbezogenheit als Besonderheiten hervor. Dekan Balbach erinnerte an die Bereicherung des Dekanatsfestes. „Ihr seid eine starke Gemeinschaft in offener und herzlicher Atmosphäre“, fasste er zusammen. Er zitierte aus dem Glückwunschbrief des Erzbischofs, der auch im Foyer ausgestellt war: „Seit 20 Jahren schafft Maranatha Gemeinschaft. Ihr Gesang ist mitreißendes Zeugnis und begeisternde Botschaft“.
Nach einem Segensgebet folgte die brillante Darbietung von „Unser Vater“.

Mit Glücksfee Bezirkskantor Godehard Weithoff erfolgte die Verlosung einer CD ans Publikum.
„Geht! Ihr seid Gesendet!“ wurde der Auftrag des Chores grandios in Szene gesetzt. Die Frage: „Was bedeutet eigentlich Maranatha“ beantwortete der Chor mit dem großartigen musikalischen Schlusspunkt: Der Name des Chores ist hier Lied, getextet von Raphaela Soden und komponiert von Jochen Schwab.

„Nur mit so vielen Talenten, so vieler Menschen konnte der Chor so lange lebendig bleiben“, fasste es Jochen Schwab nochmal zusammen. Er dankte am Schluss allen die den Chor in der Vergangenheit unterstützen und lud zum Umtrunk ein.
„Unser Singen wird nicht verklingen: Maranatha!“ lautete der Abschlusskanon – und machte Vorfreude darauf spürbar, wenn sich Maranatha 2012 beim Katholikentag in Mannheim unter dem Motto „Einen neuen Aufbruch wagen“ musikalisch einbringt.

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Maranatha Chorfahrt und Probenwochenende auf der Wasserkuppe

Die Wasserkuppe in der Rhön ist die nicht nur die höchste Erhebung in Hessen, sie ist auch ein Ort, der einem den Himmel in vielfältiger Weise näher bringen kann. Sichtbar trifft dies für die vielen Segelflugzeuge und Gleitschirmflieger zu. Doch auch am Boden kann man sich durchaus wie im Himmel fühlen, wenn traumhaftes Wetter, wunderschöne Erlebnisse und eine guttuende Gemeinschaft ein gemeinsames Wochenende prägen, wie es viele Sängerinnen, Sänger und Musiker des Chors „Maranatha“ am vergangenen Wochenende erleben durften.

Das 20jährige Bestehen des Chors nahm man zum Anlass, sich mit einer Kombination aus Probenwochenende und Chorfahrt selbst ein Geschenk zu machen, das wie schon die Chorfahrt nach Rom beim „Zehnjährigen“, zu einer bleibenden Erinnerung werden wird.

Organisiert von den Chormitgliedern Dietger und Natascha Stolz, Magnus und Katharina Balles sowie Klaus Baumann, war die Bischofsstadt Fulda das erste Ziel am vergangenen Samstag. Vor Kultur und Musik stand aber erst einmal die Stärkung  an, zu der man im Gemeindezentrum Zellingen von Klaus Baumann und dessen Familie herzlich begrüßt wurde. Das Buffet, jedes Chormitglied trug einen Beitrag dazu bei, war erfahrungsgemäß wieder äußerst üppig und wie das Repertoire des Chores, sehr vielfältig.

In Fulda kamen im Dom die Sinne auf ihre Kosten. Dem Auge präsentierte sich ein imposanter Sakralbau und für die Ohren gab es ein beeindruckendes Orgelkonzert. In der Michaelskirche, unmittelbar neben dem Dom, ließ der Chor zwei Lieder erklingen, die Dank unvergleichlicher Akustik  auch die zahlreichen Gotteshausbesucher erfreute. Die reizvolle Gegend in der Nachbarschaft des Domes wie auch die Fußgängerzone sorgte für einen weiteren angenehmen Aufenthalt.

Auf dem Gipfel der Wasserkuppe angekommen, wurde die „Jugendbildungsstätte Wasserkuppe“  mit ihren idealen Räumlichkeiten für drei Tage ein gemütliches  Zuhause, inmitten einer traumhaften Naturlandschaft. Ein erster Spaziergang zeigte bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und einer grandiosen Weitsicht die ganze Vielfalt einer wunderbaren Schöpfung. Beste Sorge für das leibliche Wohl  waren selbstverständlich und auch die angebotenen Räumlichkeiten ideal zum Proben, Feiern und Schlafen.

Ein Morgenimpuls durch Klaus Baumann zum Thema des „Gemeinsamen Weges“ war ein wunderschöner wie nachdenklicher Beginn eines Tagesprogrammes, in dem die Geschichte des Chores in vielfältiger Weise wieder präsent wurde. Die zweite Probeeinheit ließ alte Lieder neu erklingen. Gutes Erinnerungsvermögen und Teamgeist   waren bei den fünf Stationen des „Maranatha Memo-Walk“ erforderlich. Ein  gut vorbereiteter Programmpunkt mit ansprechenden Aufgaben für Groß und Klein, Alt und Jung, ideal für die „Großfamilie Maranatha“.

Einen weiteren Höhepunkt bildete am Abend die „Maranatha - Jubiläumsgala“. Geschichten, Bilder, Erinnerungen, Lieder, Dankesworte und gar eine „Oskar Verleihung“ bildeten die Programmpunkte, die erst am frühen Montagmorgen ihr Ende fanden.  Zahlreiche Fotos von Wolfgang Weniger ließen Erinnerungen aus der zwanzigjährigen Geschichte des Chores wach werden. Michael Henk führte wortgewandt und gewohnt kreativ durch das kurzweilige Programm. Ein Höhepunkt des Abends sicherlich die Oskar - Verleihung in den verschiedensten Bereichen der Chorarbeit. Für die Chorleiter Jochen Schwab, Magnus Balles, Johannes Brennfleck und Felix Kaiser gab es selbstverständlich auch einen Oskar für beste Chorleitung und ein „Maranatha USB-Stick“ mit allen je von Maranatha gesungenen Lieder. Ergänzt wird der USB-Stick selbstverständlich noch mit einer schönen Bilderauswahl der vergangenen 20 Jahre. Hatte der Oskar, dank mühevoller Bastelarbeit von Natascha Stolz, ganz bewusst nur bedingt Ähnlichkeit mit dem Originalmodell, wurde er zumindest von einem echten Oskar (Kaiser) überreicht. „Goldmedaillen“, ebenfalls wunderschön gebastelt von Natascha Stolz, gab es anschließend für die Siegergruppe des „Maranatha Memo-Walk“. Dank und Anerkennung in einer nachdenklichen wie gleichermaßen humorvollen Art auch vom „Sprecher der Maranatha - Fans“ Klaus Eberle.

Nach Sonnenaufgang, Frühstück und dritter Probeeinheit feierte man am Montag  einen Wortgottesdienst. Ein sehr bewegender Gottesdienst, dank wunderbarer Lieder und ebenso ansprechenden wie tiefsinnigen Worten von Klaus Baumann und seinem Wortgottesdienst Vorbereitungsteam.
Nach dem Mittagessen hieß es wieder Abschied nehmen, von einem wunderschönen Ort. Beladen mit dankbaren Erinnerungen,  fruchtbaren Begegnungen und schönen Erlebnissen. Ein Geschenk an sich selbst und Ansporn zugleich, die „Geschichte“ von Maranatha gemeinsam weiterzuschreiben.       WE

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Das war Maranatha beim ÖKT

Maranatha beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München 12. bis 16. Mai 2010

WE. Buchen. „Geht, ihr seid gesendet“ ist für die Sängerinnen und Sänger des Chores „Maranatha“ derzeit mehr als nur ein aktuelles Lied aus „eigener Produktion“. Es beschreibt Wirken und Wirkung eines Chores, wie es unzählige Zuhörer beim 2. Ökumenischen Kirchentag in den vergangenen Tagen in München erleben konnten.

Durchgefroren, müde, aber glücklich und zufrieden kehrten sie am Sonntagabend zurück, die nahezu 120 Sängerinnen, Sänger und Musiker, die an den vier Tagen mit einer ansteckenden Begeisterung  ihre christlichen Botschaften klangstark verkündeten. Gemäß dem Leitwort „Damit ihr Hoffnung habt“ setzte der Chor Zeichen, verbreitete über die Sprache der Musik Mut und Zuversicht.

Das überall zu hörende Hoffen auf das Zusammenwachsen von evangelischen und katholischen Christen ist bei „Maranatha“ längst nicht mehr Wunsch, es ist Wirklichkeit. Mittlerweile ist der Chor bei beiden Konfessionen gut bekannt und daher gern gehörter und gesehener Gast bei Katholiken- und Kirchentagen. München war für den Chor aber einmalig, hatte man doch vier eigene Veranstaltungen neben der Mitwirkung beim „Gemeinde-Kern-Chor“ im Abschlussgottesdienst auf der Theresienwiese.

Mit drei Busen erreichte man am Mittwochabend den Stadtteil Haar, wo die meisten Mitglieder von Maranatha in der Grundschule ein Zuhause fanden. Statt Einzelzim-mer gab es Klassenzimmer, statt Frühstücksbuffet abgezählte Brötchen, Wurst und eine Tasse Kaffee! Doch man war ja nicht im Urlaub, sondern auf Mission „Hoffnung“.

Gut vorbereitet lud man am Donnerstagmorgen um 11.15 Uhr zu einem Mitsingkon-zert in die Kirche St. Klemens ein. Und obwohl die Kirche etwas außerhalb lag, fanden sich zahlreiche Musikfreunde ein, um gemeinsam mit dem Chor unter dem Motto: „Singt – Hofft – Lebt“ ein schönes Konzert zu erleben. Umhüllt von einem freundlich beleuchteten Altarraum, zeigte der Chor sich nicht nur akustisch in Bestform. Die rote „Chorkleidung“, mittlerweile weit sichtbares Erkennungszeichen, sorgte in seiner Einheit auch optisch für ein harmonisches wie einprägsames Bild.
Am Nachmittag ging man in der Pfarrkirche St. Gabriel ein weiteres Mal auf „Hoffnungssuche mit Elija“. Wie bereits in St. Marien in Walldürn, leiteten Dekan Balbach und Dekan Krauth den Wortgottesdienst. Maranatha unterstrich klingend die nachdenklichen und hoffnungsvollen Texte. Für den Chor ein schönes Zeichen auch die Anwesenheit bekannter Gesichter aus dem Odenwald, die den Chor gemeinsam mit weiteren, auf „Maranatha Neugierigen“,  in München begleiteten.

Am Freitag war die Messehalle A1 der Ort, an dem die mehr als 100 „roten“ Sänger die Aufmerksamkeit sowohl optisch als auch akustisch auf sich lenkten. Von ihren Chorleitern Jochen Schwab, Magnus Balles, Johannes Brennfleck und Felix Kaiser bestens vorbereitet, staunte oft genug der benachbarte Sangesbruder und die Sangesschwester auf den typischen Kirchentagshockern aus braunem Karton. Mit weiteren Sängern des „Gemeinde-Kern-Chores“ bereitete man sich hier unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Matthias Kreuels auf den Abschlussgottesdienst vor.
Höhepunkt war aber am späten Nachmittag der Auftritt als einer von 30 ÖKT-Music-Highlights auf der Bühne auf dem Karlsplatz. Getragen von hunderten, mitsingenden und mit klatschenden Zuhörern, konnte man „Maranatha“ von einer ganz neuen Seite kennen lernen. Voller Begeisterung zeigten Chorleiter wie Chormitglieder ihre bisher verheimlichten Showtalente. Obwohl nicht ganz zur Chorphilosophie passend, hatten Maranatha wie die Zuhörer ihre sichtbare Freude daran. Unterstützt von mehreren hundert Zuhörern ließ ein unverkennbarer Chorklang den sonst grauen Himmel fast ein einem freundlichen „Weißblau“ erscheinen. Neues Terrain auch im Backstage Werk an der Friedensheimer Brücke, wo der Chor nach zwei rockigen Vorgruppen, als Hauptakt der „Worship Night“ ein besonderes Bühnenerlebnis hatte. In gleisend roten Rampenlicht und einem künstlichen Nebel brachte ein über sich selbst wachsender Chor ein Publikum im Alter zwischen 15 – 50 Jahren in Verzückung. Das Aufbauteam erbrachte Höchstleistung und schaffte es immer wieder das komplette Bühnen- und Musikequipment in kürzester Zeit von A nach B zu bringen und in einer rekordverdächtigen Zeit aufzubauen.

Am Samstag wurde es etwas ruhiger, dafür umso „erfrischender“, auf der Theresienwiese!  Ab 10 Uhr fand dort die „Generalprobe“ des Abschlußgottesdienst statt, denn „mikrophoniert“ sollte man sonntags als „Gemeindechor“ der Gemeinde in der Fernsehüberragung eine „Stimme geben“. Grau in Grau, kalt und regnerisch auch wieder der Himmel am Sonntag. Bereits Stunden vor Gottesdienst bestand „Anwesenheitspflicht“, um in mehrfacher Hinsicht gut eingestimmt, beim Gottesdienst mit für den guten Ton zu sorgen.

Erschöpft, fröstelnd, aber beladen mit unvergesslichen Eindrücken, schönen Erlebnissen und Erfahren ging es wieder zurück in die Heimat. So kennt man „Maranatha“ mittlerweile von Hamburg über Berlin bis nach München! Am 27. Juni wird „Maranatha“ beim Diözesantag in Freiburg den Hauptgottesdienst im Freiburger Münster musikalisch umrahmen, um auch ganz im Süden der Diözese  wohlklingende Erlebnisse und Erinnerungen zu hinterlassen.

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